25.03.2020 09:32 |

Fall in Kalifornien

Erstmals Teenager an Covid-19-Infektion gestorben

In Kalifornien sorgt der erste bekannt gewordene Fall eines Teenagers, der an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben ist, für Alarm. Das Opfer der neuartigen Lungenkrankheit sei bei „guter Gesundheit“ gewesen, bevor es sich mit dem Coronavirus angesteckt habe, sagte der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti.

Zum Geschlecht und dem genauen Alter des noch minderjährigen Teenagers aus Lancaster, rund 70 Kilometer nördlich von Los Angeles, machten die Behörden keine Angaben. Garcetti und andere Behördenvertreter appellierten an die jungen Menschen in Kalifornien, die seit vergangener Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen ernst zu nehmen.

„Es kann auch euch treffen“, sagte Garcetti über das Coronavirus. Der Erreger SARS-CoV-2 mache „bei Alter, Rasse oder Einkommensniveau keinen Unterschied“, mahnte die oberste Gesundheitsbeamtin von Los Angeles, Barbara Ferrer.

Seit vergangener Woche Ausgangssperre
Kalifornien - mit seinen 39 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat - ist einer der am härtesten von der Covid-19-Pandemie getroffenen Bundesstaaten. Für den gesamten Westküstenstaat gilt bereits seit vergangener Woche eine Ausgangssperre.

Im Großraum der Millionenmetropole Los Angeles stieg die Zahl der Covid-19-Infizierten zuletzt deutlich an. Bis Dienstag gab es dort mindestens 662 bestätigte Fälle einer Infektion und elf Todesopfer.

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