"Wir sind mit Gästen, darunter zwei Kindern, gemütlich im Garten gesessen und haben Kaffee und Limonade getrunken", schildert Joachim A. (im Bild rechts) die Sekunden vor dem Unglück. "Plötzlich haben wir einen Kracher gehört, und erst später - wer denkt denn gleich an so etwas - gesehen, dass auf meinem Grundstück ein Unglück passiert ist."
Auf der Fahrt in den Kärnten-Urlaub war der Pensionist Karl D. (63 Jahre alt) aus Wien-Simmering am Steuer seines Autos eingenickt und in einer Linkskurve rechts von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug durchbrach das Carport von Joachim A., demolierte seinen Pkw und einen Zierbrunnen. Der Lenker - er blieb unverletzt - kann noch immer nicht begreifen, warum er so müde war.
Unfalllenker entschuldigte sich
Nach einer Fahrt von 210 Kilometern hatte er ja eine gemütliche Rastpause eingelegt - 20 Kilometer, bevor der Unfall geschah. Die Frau des Wieners, Irene D. (59 Jahre alt), erlitt einen Brustbeinbruch und liegt im Landeskrankenhaus Friesach. "Der Wiener hat sich bei mir entschuldigt", sagt ein leicht gereizter Joachim A.: "Aber bitte, was hab' ich davon? Wichtig ist, dass ich bald ein Ersatzauto, zumindest aber einen Leihwagen bekomme und der Schaden am Haus rasch gutgemacht wird."
Noch etwas ärgert den Obersteirer - und das nicht erst, seit das Auto auf seinem Grundstück gelandet ist: "Seit am 15. Juli der Blitz in den Scheiflinger Sendemast eingeschlagen hat, habe ich mit dem Handy kaum noch einen Empfang. Daher war es am Sonntag auch sehr mühsam, die Polizei zu verständigen. Ich bin gespannt, wann der Schaden endlich behoben wird."
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
Bild: Heinz Weeber
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