24.07.2010 13:11 |

Schweizer Bahncrash

Auch älteres Ehepaar aus Graz unter 42 Verletzten

Unter den 42 Verletzten, die ein Zugunglück am Freitag in der Schweiz gefordert hatte, sind auch zwei Österreicher. Das ältere Ehepaar aus Graz wurde nach Angaben von Außenamtssprecher Peter Launsky-Tieffenthal nach dem Unglück vorübergehend in einem Spital behandelt, kam aber relativ glimplich davon.

Warum der Zug, ein Glacier-Express der Matterhorn Gotthard Bahn mit rund 210 Passagieren, im Walliser Obergoms entgleist war, war am Samstag noch unklar. Zwei Wagen sprangen kurz vor Fiesch in einer leichten Kurve aus den Schienen, ein dritter stürzte um.

Japanerin starb am Unfallort
Insgesamt sollen 42 Menschen nach dem Unfall in Spitäler gebracht worden sein. Die meisten Opfer stammen aus Japan. Fünf sind Schweizer, vier spanische und zwei österreichische Staatsangehörige, eine Person stammt aus Indien. Eine 64-jährige Frau starb am Freitag am Unfallort. Es handelt sich um eine Japanerin aus Osaka. Zwölf Personen wurden schwer verletzt, eine von ihnen befand sich angeblich noch am Samstag in Lebensgefahr.

Steirisches Ehepaar bereits in Hotel
Mehrere Menschen, die sich leichte Verletzungen zugezogen hatten, konnten das Spital bis Samstag früh wieder verlassen. So auch das österreichische Paar, das zur Erstversorgung in ein Spital gebracht worden war, dieses aber noch am Freitagabend verlassen und ein Hotel aufsuchen konnte.

"Langsamster Schnellzug der Welt"
Der Glacier-Express gilt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h als "langsamster Schnellzug der Welt". Er verbindet seit dem Jahr 1930 St. Moritz und Zermatt und fährt dabei in siebeneinhalb Stunden über 291 Brücken, durch 91 Tunnel und über den mehr als 2.000 Meter hohen Oberalppass. Den Schmalspurzug mit seinen wegen der malerischen Aussicht extragroßen Fenstern nutzen jährlich rund 250.000 Reisende.

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