05.03.2020 16:59 |

Am Standort Wattens

Swarovski-Mitarbeiter müssen um Jobs bangen

Bei dem Schmuck-Hersteller Swarovski in Wattens in Tirol müssen Mitarbeiter aufgrund einer Modernisierung um ihre Jobs bangen. Eine Reduktion beim Personal sei wegen des Kostendrucks notwendig, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

In den Standort in Wattens wurde in den letzten Jahren einiges in Modernisierungsmaßnahmen investiert. Erst kürzlich auch in eine neue Anlage, mit der ab Herbst Produkte, die in der Manufaktur entwickelt wurden, in Serie produziert werden können. Zugleich sei der Konzern aber auch einem zunehmenden Kostendruck ausgesetzt. 

Verschlankungsmaßnahmen für Wachstum
Da 2019 wirtschaftlich ein schwieriges Jahr gewesen sei und derzeit auch das Coronavirus dem Konzern, der weltweit mehrere Standorte hat, Schaden zufüge, müsse jetzt auch in Wattens ein umfassendes Maßnahmenpaket verabschiedet werden. Dieses beinhalte sowohl die Zusammenführung von Geschäftsbereichen als auch eine Verschlankung der Führungsebene.

„Reduktion des Personalstands notwendig“
Eine weitere Maßnahme betrifft neben der Führungsebene auch alle anderen Mitarbeiter. „Eine Reduktion des Personalstandes in allen Bereichen am Standort ist wirtschaftlich notwendig, um den anhaltenden Kostendruck auf Wattens zu nehmen und eine solide Basis für zukünftiges, gesundes Wachstum zu nehmen“, betonte Markus Langes-Swarovski, der Urenkel des Unternehmensgründers und mit 17 Prozent größter Einzelgesellschafter.

Phase der Unsicherheit soll bald vorüber sein
Analysen bezüglich der Personalreduktion würden derzeit laufen. Die Umsetzung solle rasch erfolgen und die Phase der Unsicherheit bei den Mitarbeitern möglichst kurz gehalten werden.

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