26.02.2020 11:21 |

Coronavirus

Was Sie für Ihre Familie zu Hause haben sollten

Hamsterkäufe ja oder nein? Was jedenfalls gilt: Es besteht nach wie vor kein Grund zur Panik. Doch auch in den USA raten die Gesundheitsbehörden mittlerweile, sich zumindest mit ein paar wenigen wichtigen Produkten sinnvoll auf einen möglichen großflächigen Ausbruch des Coronavirus einzustellen.

Die zahlreichen Gesundheitstipps, die seit Tagen zirkulieren, sind bekannt und unterscheiden sich kaum von jenen der gewöhnlichen Grippe: oft Hände waschen, in den Ellenbogen und nicht in die Hand niesen, nicht krank in die Arbeit gehen, hustenden Menschen etwa in den öffentlichen Verkehrsmitteln aus dem Weg gehen. Doch was kann man darüber hinaus tun, um sich und seine Familie darauf vorzubereiten, dass das öffentliche Leben durch das Virus für ein paar Tage gehemmt sein könnte?

Es geht vor allem um Reserven für zwei Wochen
In den USA rechnen die Experten der staatlichen Gesundheitsbehörden bereits mit einzelnen größerflächigen Ausbrüchen des Virus. In der „New York Times“ haben sie ein paar Tipps verfasst, wie man vernünftigerweise sich und seine Familie vorbereitet. Ähnliches empfiehlt der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge, Herbert Saurugg: Es gehe vor allem um Reserven für zwei Wochen - Lebensmittel, Wasser, Medikamente. Die Gefahr sei nicht, direkt selbst zu erkranken, sondern Lieferengpässe für Supermärkte durch Ausfälle in der Infrastruktur.

  • Als Mantra gilt: Bleiben Sie ruhig und machen Sie ganz normal weiter.
  • Setzen Sie Hausverstand ein: Stellen Sie sich nicht bewusst neben hustende Personen o.Ä.
  • Ein paar Vorräte können nicht schaden. In Supermärkten könnte es für wenige Tage zu Engpässen kommen, wie dies schon in Italien der Fall war.
  • Daran anknüpfend: Richten Sie sich für ein paar Tage ein, nicht für den Dritten Weltkrieg.
  • Wenn Sie kleine Kinder haben: Ein Windelvorrat kann nicht schaden, aber Generationen vor uns sind auch ohne ausgekommen.
  • Waschmittel ist leicht einzulagern und wird nicht kaputt.
  • Wenn Ihre Hausapotheke zurzeit völlig leer ist, füllen Sie vielleicht nach. Anti-Grippe-Medikamente, Hustensaft, Schmerzmittel, das übliche Influenza-Paket eben.
  • Verschreibungspflichtige Medikamente, die Sie unbedingt brauchen, besser auch rechtzeitig nachfüllen, solange die Versorgungslage noch gut ist.
  • Denken Sie jetzt schon an, wie Sie mit Krankheitsfällen in der Familie umgehen: Wer pflegt die Eltern/Großeltern, sollten sie krank werden?

Erste Engpässe in Wiener Drogerien gibt es schon bei Hand-Desinfektionsmitteln - doch auch mit reinem (Putz)-Alkohol lassen sich Oberflächen hervorragend desinfizieren.

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