16.07.2010 17:59 |

Promis und Boliden

18. Ennstal-Classic: "Oben ohne" in der Pole-Position

210 Teilnehmer aus zwölf Nationen sind am Donnerstag bei der 18. Auflage der Ennstal-Classic über die Startrampe in Gröbming gerollt. Das teuerste Blech der Rallye-Geschichte stammt von 50 verschiedenen Herstellern. Der Marktwert der 16 Ferrari-Stars etwa liegt bei stolzen 20 Millionen Euro.

Glücklich, wer zum Start der Hitzeschlacht kein Dach über dem Kopf hatte! Mit (neidischem) Blick auf die Cabrio-Piloten wie Klaus Kröll und der vergeblichen Suche nach einer Klimaanlage zwängte sich Ski-Experte Hans Knauss in einen Alfa Romeo Disco Volante aus dem Jahr 1952: "An die rustikale Schaltung muss ich mich auch erst gewöhnen." So wie an den Sinn der Übung. "Normalerweise war und bin ich eher an Höchstgeschwindigkeiten interessiert." Der Sorge um die "Schönheit auf vier Rädern" kommt das möglichst gleichmäßige dahinrollen aber entgegen. "Dieses Auto ist einzigartig auf der Welt - das muss also heil zurück ins Museum. Ein Ausritt ist strengstens verboten!"

Sebastian Vettel in elterlicher Vertretung
In Vertretung von Formel 1-Star Sebastian, der am Samstag beim Grand Prix von Gröbming ins Ennstal-Geschehen einsteigt, schwitzten seine Eltern Heike und Norbert Vettel in einem Porsche 356 Speedster. Vorteil Cabrio? "Da bin ich gar nicht so sicher. Das Leder ist ja brennheiß." In der stechenden Sonne strahlten freilich einige Boliden besonders hell.

Das teuerste Auto: der Ferrari 250 GT SWB "California Spider" aus dem Jahre 1961. Wie es zum Marktwert zwischen 4,2 und 6 Millionen Dollar kommt, weiß Organisator Michi Glöckner: "Von dem Modell wurden zwischen 1960 und 1963 nur 51 Exemplare gebaut."
Gut getroffen hat es auch Schauspieler Tobias Moretti in einem Alfa Romeo 1900 Sport Spider aus dem Jahre 1954: "Eines der schnellsten und schönsten Fahrzeuge seiner Zeit. Das muss einfach Spaß aufkommen."

Kein Spaß war der Unfall von Christian Clerici vor einer Woche - Radbolzen gebrochen, Leitschiene durchbrochen: "Das ganze Programm, mir ist aber zum Glück nichts passiert." Und mit Sonderschichten hat der Moderator seinen Plymouth Roadrunner GTX für die steirische Kult-Rallye wieder auf Touren gebracht. Nur die Heizung, die sich ausgerechnet bei dieser Hitze nicht abstellen lässt, sorgt für erhöhte Temperatur.

"Murnockerl" von Thomas Bauer, "Steirerkrone"
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