Klatsche in Frankfurt

Deutsche über Bullen: „Desolat“, „Stress-Fußball“

1:4 - Red Bull Salzburg erlebte im Sechzehntelfinal-Hinspiel der Europa League in Frankfurt sein blaues Wunder. Die deutsche Presse sprach von „Stress-Fußball“ und „fast schon desolaten Salzburgern“.

Hier die Pressestimmen:

„Bild“: „Euro-König Kamada. Jeden Donnerstag setzt er sich seine Krone auf! Daichi Kamada (23) schießt die Eintracht mit einem Dreierpack zum 4:1 gegen Salzburg. Frankfurt fast weiter! Eintracht behauptete sich gegen Salzburgs Stress-Fußball. Verteidigte verbissen und hart (Toure, Abraham, Ilsanker). War enorm laufstark im Mittelfeld (Sow, Rode). Und spielte viel mutiger nach vorn. Eintracht muss im Rückspiel trotzdem voll konzentriert zur Sache. Aber Eintrachts Vorteil: Das Spiel nächste Woche ist wieder am Donnerstag. Das ist Kamada-Tag...“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Die Eintracht zeigt beim 4:1 gegen Salzburg wieder einen magischen Europapokal-Abend. In einer intensiven Auseinandersetzung, in der beide Mannschaften wegen der schrecklichen Bluttat von Hanau Trauerflor trugen, spielte sich die Eintracht in der zweiten Halbzeit in einen Rausch und hätte das Sechzehntelfinal-Hinspiel der Europa League noch deutlich höher gewinnen können. Überragender Spieler des Abends war Daichi Kamada, der wie ein japanischer Fußball-Prinz auftrat. Die Frankfurter machten sich die Lücken, die ihnen die Salzburger Abwehr von Zeit zu Zeit bot, entschlossen zunutze. Der österreichische Serienmeister wirkte engagiert, aber im dritten Spiel nach der Winterpause war es mit der Feinabstimmung nicht weit her.“

„Frankfurter Rundschau“: „Die große Kamada-Show. Am Donnerstagabend folgte die nächste mitreißende Daichi-Kamada-Show, dieses Mal im pickepacke vollen Stadion im Frankfurter Stadtwald. Da zerlegte der Japaner den hoch gehandelten, aber schwer enttäuschenden FC Salzburg im Sechzehntelfinalhinspiel der Europa League beinahe im Alleingang. Das frühe 1:0 war sicherlich der Türöffner für diese Partie, danach spielten die Frankfurter die fast schon desolaten Salzburger förmlich her.“

„Frankfurter Neue Presse“: „Die nächste mitreißende Kamada-Show. Das Spiel begann unter den Eindrücken des erschütternden Attentats in Hanau, beide Teams trugen einen Trauerflor. Ärgerlicherweise wurde die angesetzte Schweigeminute von Zwischenrufen und einem dadurch einsetzenden Pfeifkonzert gestört. Anschließend reagierten die Zuschauer hervorragend, fast das gesamte Stadion skandierte lauthals “Nazis raus„. Ein wichtiges Signal.“

„Süddeutsche Zeitung“: „Drei Tore von Kamada. Gleich drei Treffer erzielte der Japaner und hatte damit großen Anteil am ebenso überraschenden wie verdienten 4:1 der Eintracht gegen Salzburg im Hinspiel der Europa-League-Zwischenrunde. Frankfurt erlebte mal wieder einen dieser europäischen Abende, wie es sie im Vorjahr so oft gab, als es die SGE bis ins Halbfinale der Europa League schafften. Die Frankfurter waren von Beginn an stärker. Gefährliche Salzburger Momente hingegen gab es nur selten.“

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Donnerstag, 24. September 2020
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