06.02.2020 06:48 |

„Geringer CO2-Ausstoß“

Ryanair wegen Aussagen zum Klimaschutz gerügt

Europas größte Billig-Fluggesellschaft Ryanair darf einer britischen Behörde zufolge nicht mehr in der jetzigen Form mit einem niedrigen Kohlendioxid-Ausstoß werben. Verbraucher würden sonst in den Medien in die Irre geführt, entschied am Mittwoch die Werbeaufsicht ASA (Advertising Standards Authority) in London.

Die irische Airline hat im Rundfunk damit geworben, eine Fluggesellschaft mit „geringem CO2-Ausstoß“ zu sein. In Zeitungsanzeigen hieß es, Ryanair hätte die niedrigsten Kohlendioxid-Emissionen aller großen Fluggesellschaften.

Bezugsgrößen in Werbung nicht klar
Verbraucher könnten laut ASA solche Aussagen so interpretieren, dass Ryanair weniger zum CO2-Ausstoß beitrage als andere Airlines - was nicht bewiesen sei. Auch die in der Werbung verwendeten Bezugsgrößen seien nicht klar, monierte die Behörde. Daher dürfe die Fluggesellschaft das in dieser Form nicht mehr wiederholen.

Die Laudamotion-Mutter Ryanair reagierte „enttäuscht und überrascht“. Sie sei die grünste Fluggesellschaft Europas. Andere europäische Länder hätten mit der Werbung keine Probleme gehabt, teilte die Airline mit.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.