20.01.2020 15:49 |

Digitalisierung

Uni Salzburg erhält Subvention für zwei Projekte

Die Universitäten in Österreich dürfen sich freuen: Sie erhalten insgesamt 50 Millionen Euro für die Umsetzung von 35 Projekten im digitalen Bereich. Auch die Uni Salzburg ist vorne mit dabei: Knapp zwei Millionen Euro Zuschlag gingen an die heimische Hochschule.

Die Digitalisierung soll auch in den Hochschulen verstärkt Einzug halten: Das ist der Hintergrund für die finanziellen Zuschüsse des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). Heute wurden die 35 nationalen Projekte der Ausschreibung „Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung“ präsentiert. 

„On track bleiben“

900.000 Euro gingen für ein Projekte nach Salzburg: Ausgezeichnet wurde die Lernhilfe für Studenten „On Track - Aktiv Studieren durch die Verknüpfung Sozialer und Digitaler Welten“. Das Projekt soll die Identifikation und Zugehörigkeit zum eigenen Studium stärken, indem die Kommunikation und Interaktion zwischen den Studenten unterstützt wird. Das soll vor allem durch digitale Medien erleichtert werden. „Wir wollen unsere Studierenden motivieren auf dem Weg, also “on track„ zu bleiben“, betont die Wissenschaftlerin Eva Jonas.

Datenspeicher der Sonderklasse

Das zweite Projekt: Eine Art Riesendatenspeicher.„Mit der Austrian NeuroCloud soll eine vertrauenswürdige Umgebung geschaffen werden, in der riesige Mengen an Gehirndaten gespeichert, verwaltet und weiterverarbeitet werden“, sagt Universitätsprofessor Florian Hutzler vom Centre for Cognitive Neuroscience der Universität Salzburg.

Die NeuroCloud ist österreichweit für die kognitiven Neurowissenschaften angedacht und könnte als Musterbeispiel für die noch viel größere European Open Science Cloud herangezogen werden, die im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft (2018) angestoßen wurde. Bei dieser sollen europaweit Forschungsdaten für die Wissenschaft aufbereitet und frei zugänglich gemacht werden.

Das Centre for Cognitive Neuroscience unter der Leitung von Universitätsprofessor Florian Hutzler erhält 1,2 Mio Euro aus den Fördermitteln des Bundes. Die Gelder fließen in erster Linie in Personalstellen, die an der Universität Salzburg und den Kooperationspartnern, und zwar dem Universitätsklinikum für Neurologie und den Universitäten Graz und Innsbruck angesiedelt werden.

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