10.01.2020 15:46 |

Attacke in Belgien

Zehn Messerstiche konnten Busfahrer nicht stoppen

In Belgien hat der Fahrer eines Linienbusses seine Fahrt fortgesetzt, obwohl er zuvor von einem Unbekannten mit zehn Messerstichen in Hals, Oberkörper, Arme und rechtes Bein schwer verletzt worden war. Der Lenker (58) handelte offenbar im Schock und stellte sein Fahrzeug erst nach einer Stunde ab.

Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, hatte der 58-Jährige am Donnerstag in Kontich nahe Antwerpen bei offener Bustür eine Zigarettenpause hinter dem Steuer gemacht, als ein Mann hereinstürmte und ihn angriff. Durch die zehn Messerstiche erlitt der Busfahrer demnach „potenziell tödliche Verletzungen“, kam aber dennoch mit dem Leben davon.

Bus noch in die Garage gefahren
Nachdem der Angreifer geflohen war, schloss der Busfahrer die Türen und fuhr im Schockzustand weiter bis zu der rund 15 Kilometer entfernten Endhaltestelle in Lierre. Seiner Verletzungen wurde sich der Mann aber erst bewusst, nachdem er den Bus in die Garage in Willebroek zurückgebracht hatte.

Ermittlungen wegen versuchten Mordes
Dort riefen seine Kollegen schließlich die Rettung. Die Staatsanwaltschaft in Antwerpen leitete Ermittlungen wegen versuchten Mordes ein.

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