Der Pädagoge fühlte sich bedroht - möglicherweise zu Recht. Zumindest reichte das "Versetzen in Furcht und Unruhe" strafrechtlich aus, um die beiden 17-jährigen Burschen vor den Kadi zu zerren.
"Er soll verrecken"
Sie waren allerdings auch nicht zimperlich: "Er soll verrecken, die dumme Sau", stand da in den Einträgen der beiden für den umfangreichen Freundeskreis zu lesen. "Er soll sich auf die 5. Stunde freuen", und "Morgen wird er zsammghaut".
Die als gewaltbereit bekannten Schüler mussten nicht nur die Schule verlassen, sondern jetzt auch 120 Stunden gemeinnützige Leistung im sozialen Dienst bei Rettung, Feuerwehr und im Altenheim abdienen. Richterin Anzenberger: "Sie müssen spüren, dass das, was sie gemacht haben, nicht richtig ist."
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