Bluttat mit Schere

Oststeirer will sich nach Mordversuch an nichts erinnern

Steiermark
21.06.2010 09:09
Jener 20-jährige Oststeirer, der vergangenen Freitag seine Ex-Freundin in Hartberg mit einer Schere am Hals verletzt haben soll, will sich an nichts erinnern können. Bei den Einvernahmen erklärte er, betrunken gewesen zu sein. Er wisse nur, dass er sich mit der 19-Jährigen in dem Park, in dem es zu der Bluttat gekommen war, unterhalten hatte. Der Verdächtige sitzt nun in U-Haft.

"Das Verfahren wird weiterhin wegen des Verdachts des versuchten Mordes geführt", erklärte Hansjörg Bacher, Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft. Deswegen wurde über den Oststeirer auch die U-Haft verhängt. Bei den Einvernahmen am Sonntag gab der 20-Jährige an, er könne sich nur an das Gespräch mit seiner Ex-Freundin erinnern. Und an den Teich.

Aussprache endete blutig
Wie berichtet, hatte es am Freitagnachmittag zwischen dem Mann und seiner Ex-Freundin im Rochuspark nach fünfjähriger Beziehung eine letzte Aussprache gegeben, die dann mit der Bluttat endete. Zum Glück wurde die 19-Jährige bei der Scherenattacke nicht allzu schwer verletzt. Der Oststeirer hatte sich kurze Zeit später - vermutlich in selbstmörderischer Absicht - in einen Teich geworfen. Ein Gutachten über die Persönlichkeitsstruktur des Verdächtigen wurde in Auftrag gegeben.

von Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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