"Das Verfahren wird weiterhin wegen des Verdachts des versuchten Mordes geführt", erklärte Hansjörg Bacher, Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft. Deswegen wurde über den Oststeirer auch die U-Haft verhängt. Bei den Einvernahmen am Sonntag gab der 20-Jährige an, er könne sich nur an das Gespräch mit seiner Ex-Freundin erinnern. Und an den Teich.
Aussprache endete blutig
Wie berichtet, hatte es am Freitagnachmittag zwischen dem Mann und seiner Ex-Freundin im Rochuspark nach fünfjähriger Beziehung eine letzte Aussprache gegeben, die dann mit der Bluttat endete. Zum Glück wurde die 19-Jährige bei der Scherenattacke nicht allzu schwer verletzt. Der Oststeirer hatte sich kurze Zeit später - vermutlich in selbstmörderischer Absicht - in einen Teich geworfen. Ein Gutachten über die Persönlichkeitsstruktur des Verdächtigen wurde in Auftrag gegeben.
von Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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