03.12.2019 09:33

Damals, am 2. Dezember

Kaiser Ferdinand I. dankt wegen Revolution ab

In der Sendung „Damals“ nimmt krone.tv Sie mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte unseres Landes und das Archiv der Kronen Zeitung. Was hat die Österreicher bewegt und unser Land geprägt? Nach dem Wiener Kongress von 1814 beziehungsweise 1815 bestimmt Staatskanzler Klemens von Metternich die österreichische Politik. Metternich verfolgt ein konkretes Ziel: Er will die Macht des Kaisers festigen. Im März 1848 endet die trügerische Ruhe der Biedermeierzeit jedoch abrupt: In Wien und in vielen Teilen der Habsburger-Monarchie kommt es zur Revolution. Kaiser Ferdinand I. versucht, die Gemüter beruhigen, beendet die Zensur und stellt eine Lockerung des starren Regimes in Aussicht. Doch die Zugeständnisse gehen den Aufständischen nicht weit genug. Der Druck auf das Kaiserhaus wächst weiter. Ferdinand I. erkennt, wie eingeschränkt sein Handlungsspielraum mittlerweile geworden ist und dass er im Grunde nur mehr auf die Forderungen der Revolutionäre reagieren kann. Völlig überfordert mit der Situation hält er es für das Beste, die Staatsgeschäfte abzugeben und Platz für einen Nachfolger zu machen. Die Rochade erfolgt schließlich am 2. Dezember 1848; auf Ferdinand I. folgt sein erst 18-jähriger Neffe Franz Joseph I.

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