12.11.2019 06:00 |

Drama in den USA

Hundebesitzerin von eigenen Doggen getötet

Unvorstellbares Drama um eine Hundebesitzerin im US-Bundesstaat Ohio: Mary Matthews aus Waynesville hatte vor zwei Jahren aggressive Dänische Doggen gerettet und bei sich aufgenommen - obwohl ihr Ehemann Bedenken hatte. Anfang November fand Dale Mark Matthews seine 49-jährige Gattin leblos im Badezimmer auf: Ihre Hunde hatten sie regelrecht zerfleischt.

„Ich wollte nie Doggen, aber meine Frau wollte sie retten“, sagte Matthews der Zeitung „Dayton Daily News“. „Sie liebte Tiere, also stimmte ich zu. Ich hätte mich energischer widersetzen und natürlich Nein sagen sollen.“ Die Tiere waren schon zuvor durch ihr aggressives Verhalten gegenüber ihrem späteren Opfer aufgefallen. Matthews sei in diesen Fällen immer eingeschritten und habe die Hunde herausgesperrt. Auch er sei einen Monat vor der tödlichen Attacke gebissen worden.

Wie das Facebook-Profil der verstorbenen Tierhalterin zeigt, hatte sie bereits vor den Dänischen Doggen einige Hunde besessen - sie dürfte eine Präferenz für große Exemplare gehabt haben.

Der Mann war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, als er zu Hause die schreckliche Entdeckung machen musste: Seine Frau lag auf dem Badezimmerboden, einer der Hunde hatte ihr ein Stück Fleisch in der Nähe des Knöchels herausgebissen. Im ganzen Haus waren Blutspuren. Mary Matthews hatte es offenbar gerade noch geschafft, die Hunde auszusperren, bevor sie zusammenbrach. Als sie gefunden wurde, befanden sich die großen, aber laut US-Medien sehr dünnen Tiere auf der Terrasse.

Die Frau dürfte so berauscht von Alkohol und Medikamenten gewesen sein, dass sie gar nicht mitbekommen hatte, wie ernst ihre Verletzungen sind - deswegen hat sie vermutlich nicht den Notruf gerufen. Die Doggen wurden mittlerweile eingeschläfert.

 krone.at
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