11.11.2019 17:00 |

Steirisches Rallye-Ass

In Europa auf der Überholspur

Steiermarks Rallye-Staatsmeister Niki Mayr-Melnhof wollte nach seinem ersten nationalen Titelgewinn 2018 heuer erstmals in die Europameisterschaft (ERC) reinschnuppern. Nach einigen Top-Platzierungen hat der Frohnleitner Benzinbruder aber Lust auf mehr. 2020 folgt der Großangriff in Europa, auch ein nationales Kurz-Comeback steht bei Niki am Plan.

Mal schauen, wie’s geht! Dachten sich Niki Mayr-Melnhof und Beifahrer Poldi Welsersheimb nach dem Staatsmeistertitel 2018 und nahmen im heurigen Jahr langsam das Abenteuer „European Rally Championship“ in Angriff. Und nach langer, zäher Sponsorensuche dürfte das Duo ein Top-Paket „geschnürt“ haben! „Es ist wirklich besser gelaufen als erwartet“, berichtete Niki nach dem letzten Rennen des Jahres in Ungarn. Platz 13 nach heftigen Problemen (Getriebe, Lichtmaschine, Reifenschaden) glänzte für Steiermarks letzten Rallye-Meister zwar nicht wie Gold, nach den Plätzen zehn (Gran Canaria) und vor allem Rang fünf auf Zypern ist der 41-jährige Mayr-Melnhof im Ford Fiesta aber mitten in Europas Rallye-Elite angekommen.

Angriff mit neuem Ford
„Zypern war ein Highlight für uns, da sind wir in der Tageswertung sogar einmal Gesamt-Zweiter geworden. Auch in Ungarn waren wir vom Tempo her nach dem Re-Start voll dabei, haben die dritte Zeit gehabt. Für das erste Jahr war’s stark, wir haben uns weiterentwickelt, viel gearbeitet und unseren Schrieb verbessert. Wir sind für 2020 guter Hoffnung.“ Wenn dann die Lücke zur Konkurrenz mit einem neuen Ford, den Mayr-Melnhof bereits bestellt hat, geschlossen werden soll.

Die nationale Meisterschaft, in der beim großen Finale rund um Horn (NÖ, ab Freitag, 15. 11.) die Titel-Entscheidung zwischen Hermann Neubauer (Sb) und Julian Wagner (OÖ) fällt und wo Rekord-Staatsmeister Mundl Baumschlager (OÖ) Comeback feiert, verfolgt Niki nur mehr am Rande. „Aber vielleicht fahr ich die Jänner-Rallye. Und auch ein weiterer Start im Rebenland oder im Lavanttal ist geplant, als Vorbereitung für die EM.“

Georg Kallinger
Georg Kallinger
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