09.11.2019 19:16 |

Fußball

SAK mit Kantersieg in die Winterpause

Standesgemäß beendete der SAK den Regionalliga-Herbst: Die Nonntaler schossen St. Johann 6:1 ab. Nach einem Remis zum Start war das der 17. volle Erfolg in Serie! „Ich kann der Mannschaft nur ein Lob aussprechen“, meinte Interimscoach Roman Wallner. Auch Verfolger FC Pinzgau ging mit einem "Dreier in die Winterpause - beim 1:0 gegen die Austria gelang Ruiz das Goldtor.

Der Herbst in der Regionalliga Salzburg ist Geschichte – Überraschungen blieben am Samstag zum Kehraus aus.

Der SAK brachte seine Dominanz auch gegen St. Johann noch einmal deutlich zum Ausdruck, siegte 6:1. Die Pongauer trafen zwar durch Ellmer (10.) die Latte, dann lief die Partie im Nonntal aber wie auf einer schiefen Ebene Richtung St. Johann-Tor. Wo Goalie Strobl am Ende sechsmal hinter sich greifen musste. Die Torlawine trat Manuel Krainz in Minute 15 los - nach Jukic-Vorlage schob Krainz aus 17 Metern überlegt ein. Ein Eigentor von Volk nach scharfer Taferner-Hereingabe und weitere Treffer von Peter und Taferner machten schon vor der Pause alles klar. Dananch ließ Mersudin Jukic noch einen Doppelpack folgen - womit der 34-jährige Goalgetter sein Konto auf 22 Herbstgoals erhöhte. „Das war ein gelungener, perfekter Abschluss“, resümierte Interims-Coach Roman Wallner. Beeindruckende SAK-Bilanz im Herbst: 18 Spiele, 17 Siege, 73 Tore, 52 Punkte.

Verfolger FC Pinzgau, der wie der SAK schon als Aufsteiger in die überregionale Frühjahrs-Westliga festgestanden war, ging ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause. Beim 1:0-Sieg gegen die Austria war Ruiz (58.) der Goldtorschütze. Der Sieg hätte aufgrund der starken zweiten Halbzeit aber noch höher ausfallen können. Austria-Goalie Nöhmer war aber nicht mehr zu bezwingen.

Wals-Grünau ließ gegen Schlusslicht Bischofshofen ein Dutzend Sitzer aus – so wurde Coach Franz Aigner lange auf die Folter gespannt. Erst in der 88. Minute erlöste Bernhofer seinen Trainer, traf per Kopf nach einem Corner zum 1:0 gegen sehr defensiv eingestellte Gäste. Die wiederum bleiben nun bei nur einem Herbstzähler stehen – nach der Punkteteilung beginnt der BSK im Frühjahr aber bei Null.

Grödig ging mit einem 3:1-Heimsieg gegen Kuchl in die Pause – ob dieser Erfolg den Trainersessel von Coach Bojceski rettet, wird man erst sehen. Jedenfalls war der Dreier verdient. Erdogan und Nika stellten nach einer torlosen ersten Hälfte die Zeichen auf Sieg. Matthias Seidl, der nach dem Spiel zum U19-Nationalteam stieß, gelang zwar der Anschlusstreffer. Doch Kuchls Hoffnung währte nur kurz: Robert Völkl verwandelte einen Elfer nach Foul an Nika zum 3:1. Zum Ärger von Kuchl-Coach Helmlinger: „Der Schiri sah kein Foul, dafür der 50 Meter entfernte Assistent.“

Weiter geht es nun erst Mitte März – für den SAK und FC Pinzgau in der Westliga mit den je zwei Top-Teams aus Tirol und Vorarlberg um den Aufstieg in die 2. Liga. Die Punkte der restlichen acht Teams der Regionalliga Salzburg werden geteilt. Hier geht es für den Sieger nur mehr um ein ÖFB-Cup-Ticket. Der Letzte steigt ab.

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