02.11.2019 05:42 |

Ringen

Trumpfass beim Meister: Mücke sticht immer!

In Götzis geht es für Ringer-Rekordmeister AC Wals nach dem Aufwärmen in der Vorrunde im Bundesliga-Halbfinale heute, Samstag, erstmals ans Eingemachte! Helmut „Mücke“ Mühlbacher kommt als Startkämpfer besondere Bedeutung zu. Der 46-Jährige will seiner langen Erfolgsbilanz heuer den 28. Mannschaftstitel hinzufügen. Für den Klub wär´s der 53.

Bei 27 von den 52 Walser Mannschaftstiteln hatte Helmut Mühlbacher die Hände im Spiel. „Mücke“, wie er von den Kollegen ob seiner Statur, aber wohl auch Stechfreudigkeit liebevoll genannt wird, steht seit 1986 auf der Matte seinen Mann, gab ’88 mit gerade einmal 15 sein Finaldebüt. Mit 46 ist er - in Abwesenheit des nach einer Schulter-OP noch immer rekonvaleszenten Zoltan Tamas - ältester Aktiver beim Ringer-Rekordmeister.

Der will sich im ersten Halbfinalfight in Götzis in eine gute Ausgangsposition fürs Heimduell in einer Woche und den Einzug ins Finale - wenn alles nach Plan läuft, gegen Klaus - manövrieren. Mühlbacher trägt dabei als Startkämpfer große Verantwortung. Läuft’s bei ihm, ist das zumeist ein gutes Omen fürs ganze Team. Von den rot-weiß-roten Gegnern in der 57-kg-Klasse, ganz egal in welcher Stilrichtung, hat das kleine Walser Leichtgewicht keinen zu fürchten. „Die Jungen sind vielleicht schneller, aber ich habe die Routine.“

„Mückes“ Spezialität: Beinangriffe. Sein größter Feind? Die Nervosität. „Das war jahrelang ein Problem. Jetzt muss ich keinem mehr was beweisen“, kennt Heli, auch 27-facher Einzelstaatsmeister allein in der allgemeinen Klasse, seinen Wert.

„Nur Ringerwascheln“

Wann die Ringerpension winkt? „Ich mach weiter, so lange es Spaß macht. Und auch danach bin ich, wenn Not am Mann ist, immer für den Verein da“, verspricht Mühlbacher. Der als einer von ganz wenigen bisher von gröberen Verletzungen verschont geblieben ist. „Von den Ringerwascheln abgesehen“, spricht er die Ohren an und grinst. „Aber das Leiden hat bei uns jeder!“

Harald Hondl
Harald Hondl
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