Wer wird Präsident?

Rapid: Gemeinsame Liste „nicht sinnvoll möglich“

Die vielfach angestrebte gemeinsame Liste wird es wohl nicht geben - sie sei „nicht mehr sinnvoll möglich“. Martin Bruckner, Kandidat um das Rapid-Präsidenten-Amt, spricht sich öffentlich für einen „Wettstreit der Ideen“ im grün-weißen Präsidentschaftswahlkampf aus. Heißt: Er bittet das Wahlkomitee um die Zulassung beider Listen. Neben ihm, Bruckner, tritt auch Ronald Schmid mit seiner Liste an. Schmid hatte zuvor mit Robert Grüneis, der ursprünglich auch als Kandidat angetreten war, fusioniert. Am Donnerstag hatten sich auch Rapid-Legenden für die Zulassung zweier Listen ausgesprochen.

Am 25. November muss das Wahlkomitee bei seiner Sitzung eine Entscheidung treffen. Eine gemeinsame Liste, ursprünglich die bevorzugte Variante des Komitees, oder zwei? „Aufgrund der Entwicklungen der letzten Tage ist unserer Meinung nach eine Zusammenführung der verschiedenen Listen nicht mehr sinnvoll möglich“, erklärt Kandidat Martin Bruckner am Freitag via Aussendung. Er ersuche daher um Zulassung bei der Listen für die Wahl.

„Frei und demokratisch“
„Wir stehen gerne in einem Wettstreit der Ideen über die zukünftige Ausrichtung unseres Herzensvereins. Die Mitglieder können hier frei und demokratisch zwischen den einzelnen Listen und ihren Schwerpunkten entscheiden und die zukünftige Führung des Vereins bestimmen“, lässt Bruckner wissen.

Offener Brief der Legenden
Anlässlich der Diskussionen um die Nachfolge von Noch-Präsident Michael Krammer hatten sich am Donnerstag auch sieben Rapid-Legenden zu Wort gemeldet. „Lasst die Mitglieder entscheiden!“, hieß es in einem Offenen Brief von Ernst Dokupil, Herbert Feurer, Kurt Garger, Christian Keglevits, Michael Konsel, Hans Krankl und Peter Pacult.

„Lasst die Mitglieder frei wählen. Es kann nicht sein, dass nur eine Liste zugelassen wird. Wir wollen Fairplay im Rapid-Präsidentschafts-Wahlkampf“, wurde dreieinhalb Wochen vor der Ordentlichen Hauptversammlung des Clubs am 25. November betont. Zusammen haben diese Rapid-Legenden 1.445 Pflichtspiele für die Hütteldorfer absolviert, dazu noch 555 Partien als Trainer. Macht in Summe 2.000. Dazu kommen noch Titel wie „Rapidler des Jahrhunderts“ (Krankl) oder „Rapid-Goalie des Jahrhunderts“ (Konsel).

„Ein Durchwinken von einer Liste passt nicht zu einem Mitglieder-Verein wie Rapid“, meinte Ex-Goleador Krankl. „Wir sind für klare Verhältnisse und Transparenz. Die Statuten schließen die Kandidatur von mehreren Kandidaten nicht aus“, ergänzte Ex-Tormann Feurer. „Uns ist daran gelegen, dass die gespaltene Rapid-Familie wieder geeint wird, um die Kräfte bündeln zu können“, bekräftigte Keglevits.

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