30.10.2019 16:30 |

Lob für Paracelsusbad

Gebadet wird im Bauch einer großen Welle

Funktionell und anmutig zugleich kann das neue Paracelsusbad im Herzen der Mozartstadt beschrieben werden. Von außen abgeschirmt durch Keramiklamellen fühlen sich Bade- und Saunagäste im Inneren wie im Bauch einer Welle. Betriebsleiter Gerhard Smöch führte die „Krone“ durch das urbane Stahl-Glas-Gebäude.

Ein umlaufendes Kleid aus Keramiklamellen schützt das Paracelsusbad samt Kurhaus vor Einblicken von Außen. Glitzernde Salzsteine und Salzburger Kiesel verleiten schon direkt nach dem Eingang durch die automatische Glastüre dazu, diese mit der Hand zu berühren, zu fühlen. Ein angenehmer Geruch liegt in der Luft. Kein Chlorgestank, wie es sonst in Hallenbädern üblich ist. In der Garderobe kommt sofort ein Ostsee-Gefühl auf. Denn die Spinds sind dem Stil der Strandkörbe auf Sylt nachempfunden.

In der Mitte der Treppen zum dritten Stock wird innegehalten: Denn die Badehalle wirkt wie eine Kathedrale. Bis zu zehn Meter hohe Panoramafenster bieten einen traumhaften Ausblick bis hin zur Festung. Es ist 32 Grad warm. Lamellen hängen von der Decke und dämpfen die Geräusche derart, dass hier ein Orchester spielen könnte.

Ab dem vierten Stockwerk dominiert eine massive Stahlkonstruktion, welche die gesamte Dachebene der Saunaanlage mit dem spektakulären Infinity-Pool trägt. Selbst im Außenbereich ist der Boden beheizt.

Verantwortlich für das visionäre Projekt ist der Wiener Architekt Alfred Berger. „Städtebaulich bildet das neue Paracelsusbad & Kurhaus ein Gelenk zwischen den gründerzeitlichen Blockstrukturen der Auerspergstraße, der offenen Bebauung der Schwarzstraße und dem historisch gewachsenen Mirabellgarten“, beschreibt er sein Konzept.

„Seit der Eröffnung am 12. Oktober verzeichnen wir täglich 420 Besucher pro Tag, an den Wochenenden sind es sogar 600“, ist Gerhard Smöch mit dem bisherigen Andrang zufrieden.

Sandra Aigner
Sandra Aigner
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