Lückenloses System:

Neue Strategie gegen Krebs

Während der politische Konflikt um die Krebspatienten in Wien und Niederösterreich weiter schwelt, arbeitet man hierzulande an einer neuen Strategie zur Verbesserung der Behandlung und zum Wohle der Betroffenen. Mit dem neuen Onkologie-Vormerksystem soll der Service seitens der Ärzte noch besser werden und die Heilungschancen weiter steigen. Die Mediziner sind jedenfalls begeistert!

„O-I-S“, so lautet die neue Wunderwaffe gegen den Krebs. Doch das Kürzel meint nicht ein neues Gerät oder eine bahnbrechende Behandlung, sondern bessere Kommunikation und gesichertes Wissen. Das digitale Onkologie-Informationssystem für Patienten soll nämlich in Zukunft ein lückenloses Behandlungsnetz im Kampf gegen die heimtückische Krankheit liefern. Dabei fließen alle Daten und Untersuchungsergebnisse der Betroffenen in eine Datenbank und können von den jeweiligen Medizin-Experten in allen Spitälern des Landes abgerufen werden. In Teamarbeit wird dann an einer zielgerichteten und personalisierten Behandlung gearbeitet. Bei prognostizierten 7500 neuen Patienten pro Jahr wird dies auch dringend notwendig sein.

Klinikenlandesrat Stephan Pernkopf in Richtung Bundeshauptstadt: „Politische Streitereien, ob ein Patient in Wien oder im Umland behandelt wird, bringen gar nichts. Wir in Niederösterreich wollen das Beste für die Menschen.“ Und dafür wird auch tief in den Landessäckel gegriffen. Allein die Ausstattung der Strahlenzentren in Krems und Wiener Neustadt samt Kooperation mit diversen Instituten kostet mehrere hundert Millionen Euro, doch die große Hoffnung auf künftigen Erfolg überstrahlt alles.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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