10.10.2019 10:58 |

Insgesamt acht Täter

Bande nach Beutezug von Polizei ausgeforscht

Die Polizei hat in den steirischen Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg vier Verdächtige, die in Verbindung mit 20 Einbruchsdiebstählen und fünf Geldwechselbetrugshandlungen stehen sollen, festgenommen. Insgesamt haben die Ermittler sogar acht mutmaßliche Täter ausgeforscht. Nach vier wird nach wie vor gefahndet, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

Zwischen 1. März 2018 und 19. Dezember 2018 kam es zu mehreren Einbrüchen bei Juwelieren und anderen Geschäften im Raum Deutschlandsberg. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wurden mithilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung, wie etwa Kennzeichennennungen von Fluchtautos, zunächst ein 26-Jähriger und ein 27-Jähriger von den Behörden verhaftet. Im Dezember 2018 klickten nach einem Einbruchsdiebstahl in Eibiswald auch für eine 44-jährige Rumänin und ihren 25-jährigen Lebensgefährte die Handschellen.

Unbedingte Haft
Sie wurden auf frischer Tat ertappt und gestanden Bargeld, Armbanduhren, diversen Schmuck, Benzinmotorsägen, Notebooks und Bekleidung gestohlen zu haben. Sie wurden bereits am Mittwoch zu neun bis 36 Monaten unbedingter Haft verurteilt, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Bei den Überfällen, an denen noch zwei weitere Personen beteiligt sein sollen, entstand ein Schaden von mehr als 100.000 Euro. Die Ermittlungen rund um die Rumänen führten auch zu zwei Landsmännern im Alter von 23 und 49 Jahren. Sie dürften zwischen Dezember 2018 und März 2019 in den Bundesländern Steiermark, Niederösterreich und Kärnten als Geldwechselbetrüger insbesondere bei Tankstellen unterwegs gewesen zu sein. Dabei entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro. Beide mutmaßlichen Täter sind aber flüchtig. Sie sollen auch bei den Überfällen die Fluchtautos gelenkt haben.

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