Drama um Frühchen:

Baby Tim kämpfte sechs Wochen um sein Leben

Was für ein Drama! Baby Tim kam in der 27. Schwangerschaftswoche - also drei Monate zu früh - völlig ungeplant zu Hause in St. Pantaleon in Niederösterreich zur Welt. Bis zum Eintreffen der Rettung hielt der Vater seinen Sohn mit dem Föhn warm. Im Med Campus IV. in Linz kämpfte Tim sechs Wochen um sein Leben.

„Der Leitstellenmitarbeiter erklärte mir genau, was ich zu tun habe, aber eigentlich musste ich nicht viel machen, unser kleiner Tim wollte anscheinend unbedingt an diesem Tag zur Welt kommen“, erzählt Vater Jens Inezberger aus St. Pantaleon im Bezirk Amstetten.

Nur einen Kilo schwer
Am 14. Juli erblickte der kleine Tim das Licht der Welt – in der 27. Schwangerschaftswoche, mit gerade einmal 34,5 Zentimeter Größe und 1000 Gramm Körpergewicht. „Gegen 5 Uhr hab’ ich die ersten Wehen verspürt, um circa 5.30 Uhr wurden diese stärker und kurz darauf war es auch schon so weit“, so Mutter Rebecca Fellner.

Mit Föhn warm gehalten
Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurde der Kleine vom Vater mit einem Föhn und Decken warm gehalten. Anschließend wurde Tim mit dem Rettungshelikopter Christophorus 10 in den Med Campus IV nach Linz geflogen. Der winzige Bub kämpfte dort sechs Wochen tapfer auf der Intensivstation um sein Leben. Täglich am Krankenbett des Kleinen waren seine Eltern.

Endlich nach Hause
„Nach vier Wochen teilten uns die Ärzte mit, dass das Schlimmste überstanden sei“, so Jens und Rebbeca. Vor genau einem Monat durfte Tim nun endlich heim zu seinen Eltern nach St. Pantaleon. Um das Familienglück perfekt zu machen, hielt Jens während der schweren Zeit um die Hand seiner Rebecca an.

Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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