07.10.2019 07:00 |

Sortiment ausgebaut

Der große Siegeszug der Zirbenkugel von Tirol aus

Eigentlich war eine lästige Wespe der Grund, dass die „Zirbenfamilie“ heute weltweit mit ihren Zirbenkugel-Karaffen begeistert. Erfinder Hannes Lafner setzt nun seit neun Jahren auf diese Holzart. Seit kurzem steuert er sein höchst erfolgreiches Unternehmen „Zirbenfamilie“ vom neuen Firmensitz in Wattens aus.

„Es war ein heißer Sommertag vor neun Jahren. Um mein Wasser vor Wespen zu schützen, legte ich ein Stück Zirbenholz auf die Wasserkaraffe. Als ich mir nach einiger Zeit nachschenkte, war ich sehr verwundert. Das Wasser hatte nicht nur den feinen, ätherischen Duft der Zirbe angenommen, sondern man schmeckte auch die so unvergleichlichen Nuancen dieses so typischen Tiroler Holzes“, erzählt Hannes Lafner der „Krone“.

Durch Mundpropaganda zum Durchbruch
Die einmalige Idee, die Zirbenkugel als Verschluss für eine Wasserkaraffe zu verwenden, war geboren. Für die Produktion der Kugel nahm er mit der in Hall in vierter Generation tätigen Traditionsdrechslerei Nuding Kontakt auf und fand damit einen Produktionspartner, dem er bis heute treu blieb. Der Siegeszug dieser eigentlich so simplen Innovation begann von Lafners Gasthaus „Neue Gufl“ aus. Immer mehr Gäste wollten die Karaffe käuflich erwerben.

2012 dann der erste geschäftliche Durchbruch. Es gelang Hannes Lafner und Geschäftspartner Antonio Permer, die Tirol Werbung mit an Bord zu holen: Die „Tirol-Edition“ des Zirben-Kugel Sets wurde bei den Olympischen Spielen in London erstmals mit durchschlagendem Erfolg als Gastgeschenk im Österreichhaus überreicht. Die Glaskaraffe wird von der Firma Spiegelau im Bayerischen Wald hergestellt, einem Tochterunternehmen des „Riedel-Konzerns“.

Schon ein Jahr später folgten mit „Zirben-Würfel“, „Zirben-Öl“, „Zirben Kissen“ und „Zirben Flocken“ neue Produkte, die das bestehende Sortiment abrunden. Nachdem das Zirben-Kugel Set auch bei den Winterspielen in Sotchi zum begehrten Geschenk reüssierte, wurde aus dem Garagenvertrieb ein Unternehmen. Die Partnerschaft mit einer Reformhauskette brachte Bekanntheit weit über die Grenzen hinaus.

Produkt Palette wird konsequent erweitert
Seit 2016 kann man den unvergleichlichen und beruhigenden Duft der Zirbe auch im eigenen Schlafzimmer genießen. Mit einem Bett- und Nachtkästchen-Sortiment wurde die Produktion weiter ausgeweitet. Heute hat die „Zirbenfamilie“ mehr als 1500 ausgewählte Vertriebspartner im deutschsprachigen Raum sowie über 500 Hotels und 250 Apotheken als Partner.

Hubert Berger, Kronen Zeitung

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