Anschober erfreut

Rückenwind von Bundesrechnungshof für Klimaschutz

Normalerweise ist der Rechnungshof so etwas wie der „Gottseibeiuns“ für verantwortliche Politiker. Doch in diesem Fall freut sich Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) darauf, wenn sich die Kontrollinstanz ab November die Umsetzung des Klimaschutzes in Österreich insgesamt und speziell in Nieder- und Oberösterreich anschaut.

„So eine Prüfung von außerhalb kann im Ergebnis nur ein absoluter Rückenwind für mehr Klimaschutz sein“, sagt Anschober, der beim Land Oberösterreich die „Koordinierungskompetenz für den Klimaschutz“ hat. Er muss also hinter den anderen Regierungsmitgliedern her sein, damit sie genug gegen den Klimawandel tun – zum Beispiel im Wohnbau (Energieverbrauch fürs Heizen), im Infrastrukturreferat oder im Energieressort. Da ist es natürlich gut, wenn man irgendwann mit einem Rechnungshofbericht wacheln kann, der wahrscheinlich sehr kritisch ausfallen wird.

Abgeblockte Anträge
Rückenwind erwartet sich Anschober auch für die Anliegen einiger seiner sommerlichen Regierungsanträge zum Klimaschutz, die zurückgestellt (Hitzeschutzplan, Klimaneutrale Landesverwaltung, Klimafolgenabschätzung) oder von ÖVP und FPÖ abgelehnt wurden. Als da sind die Solare Revolution, der Ausbau der Ökowärme und die Verkehrswende weg vom motorisierten Individualverkehr.

Die Verkehrswende ist laut Anschober besonders wichtig, denn die Verkehrsemissionen in Oberösterreich sind seit 1990 um 78 Prozent gestiegen!

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