01.10.2019 09:53 |

Micaela Schäfer:

„C-Promis werden wie der letzte Dreck behandelt“

Nacktmodel Micaela Schäfer ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben als C-Promi. Im Gegensatz zu einer Helene Fischer müsse sie nicht aufpassen, was sie sagt, da sie sonst „hochdotierte Werbeverträge mit irgendeiner Schwachsinns-Firma“ verliere. Nur eines stört sie gewaltig, obwohl sie eine von jenen ist, die 50 Prozent aller Formate im TV füllen, werde sie wie der letzte Dreck behandelt.

In einem Interview mit dem „Spiegel“ hat die DJane, die üblicherweise einigermaßen nackt am Mischpult steht, einmal keinen Kleiderstriptease, sondern einen Seelenstrip hingelegt und ihr Dasein als Trash-Sternchen völlig realistisch und ungeschönt verteidigt. 

„Alle voyeuristisch veranlagt“
Sie erklärte: „Wir sind alle voyeuristisch veranlagt. Wir wollen glauben, dass wir das Leben von Menschen in der Öffentlichkeit kennen. Dabei ahnen wir, dass vor der Kamera jeder eine Rolle spielt. Trotzdem bin ich überzeugte Trash-Tante.“ Im Gegensatz zu ihr müsse ein A-Promi wie Helene Fischer ständig aufpassen, was er sagt und tut, um nicht zu riskieren, „hochdotierte Werbeverträge mit irgendeiner Schwachsinns-Firma“ zu verlieren.

„Zum A-Promi könnte ich nur werden, wenn ich mir einen Nationalspieler angele oder Til Schweiger sich in mich verliebt. Aber mich nimmt kein A-Promi. Das verbietet ihnen schon das Management. So tickt diese arrogante Medienbranche“, sagt das Starlet. 

„Früher gab es A-, B-, C-Promis nicht“
„Früher gab es so was wie A-, B-, C-Promis nicht“, meint Schäfer weiter. „Bambi, Deutscher Filmpreis. So was kannst du als C-Promi knicken. Wir halten keine Laudatio, und große Designer statten uns nicht aus. Wir kriegen kein Cover in ‘Bunte‘ oder ‘Gala‘, wir kommen auf die ‘InTouch‘. Wir laufen im Dschungelcamp rum, aber kriegen keine Stunde bei Lanz, wie Lagerfeld. Wir C-Promis haben bestimmte Privilegien einfach nicht.“

„Füllen 50 Prozent eurer Formate“
Für sie sei das alles okay. Nur die Art, wie sie und andere C-Promis behandelt werden, stößt ihr auf: „Wirklich wie der letzte Dreck. Entschuldigung, wir füllen 50 Prozent eurer Formate. Wenn wir nicht wären, wann soll dann der Schokoriegelhersteller seine Werbung bei euch schalten?“

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