Burger, Pommes, Schnitzel: Was gut schmeckt, ist leider meist ungesund und lässt - dauerhaft und im Übermaß genossen - Speckröllchen um die Hüften wachsen. Diätberater des Landes sagen seit einem Jahr schlechter Ernährung den Kampf an - mit Erfolg: Das Beratungskontingent in den Bezirken ist ausgeschöpft.
Die Zahlen sind alarmierend: 34 Prozent der Steirer sind übergewichtig, 14 Prozent sogar fettleibig! Der Hauptgrund: Auf den Tellern landet unter anderem zu viel Fleisch, Männer essen sogar dreimal so viel Würstel, Steaks und Co. wie empfohlen.
800 Steirer betreut
Das deshalb von Gesundheitslandesrat Christopher Drexler im Jahr 2018 ins Leben gerufene Ernährungsberatungsprojekt zeigt erste Wirkung: Bis jetzt wurden 800 Steirer in 1700 kostenlosen Beratungsstunden betreut. Bei gut einem Fünftel gilt die Beratung bereits als abgeschlossen.
Drei Viertel der Personen gaben an, das vereinbarte Behandlungsziel gut erreicht zu haben, zwei von drei Beratungen waren dem Thema Gewichtsreduktion gewidmet. Am häufigsten berieten die Diätologen in den Bezirken Frauen im Alter von 45 bis 74 Jahren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.