IMAS-Themenumfrage:

Schutz der Wasserreserven ist wichtigstes Anliegen

Viel Bewegung auf der Liste der wichtigsten Themen in Oberösterreich gibt es bei der IMAS-Exklusivumfrage für die „OÖ-Krone“. Es zeigt sich, dass vor allem die Sorge um den Schutz unserer Wasserreserven und um die ärztliche Versorgung besonders stark gewachsen ist und das Wasser die Sicherung der Arbeitsplätze auf Platz 2 verdrängt hat. Neu auf der Liste ist der Klimaschutz.

Zu den 20 Themen, die IMAS International für die „Krone“ abfragt (siehe die Teil-Liste lauf der Grafik anbei), ist neu der Klimaschutz dazugekommen - herausgelöst aus dem Umweltschutz.Klimaschutz steigt gleich auf Platz 5der wichtigstenThemen ein; 64% geben ihm die Note 1, also die höchstePriorität.

Zwei Themen nahmen kräftigst zu
Endgültig auf Platz eins vorgearbeitet hat sich das Thema „Schutz der Wasserreserven“, das mit einem Plus von 11 Prozentpunkten die „Sicherung von Arbeitsplätzen“ (plus 2 Prozentpunkte) nach einem langjährigen Kopf-an-Kopf-Rennen klar auf den zweiten Platz verdrängt hat. Um elf Prozentpunkte in der Kategorie „sehr wichtig“ ist auch das Anliegen der „Verbesserung der ärztlichen Versorgung“ im Bundesland gewachsen.

IMAS befragte 800 Menschen repräsentativ
Gerade diese Zunahmen sind angesichts Trockenheit und Trinkwasserexporten sowie dem zunehmenden Haus- und Kinderärztemangel kein Wunder. Aber auch die anderen Themensind bei den 800 telefonisch Befragten, repräsentativ für die oberösterreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, großteils deutlich gewachsen.

Hohe Erwartungen an die Politiker
„Das ist schon ein umfassender Arbeitsauftrag an die Landespolitik, mit teils deutlich hinaufgeschraubten Erwartungen“, sagt IMAS-Chefforscher DDr. Paul Eiselsberg zu diesen Entwicklungen. Apropos: Das Thema der „aktuellen Flüchtlingsproblematik“, momentan nur auf Platz 17 von 21, hat um zwei Prozentpunkte an Wichtigkeit zugenommen. Zuvor hat es, nach dem „Einstieg“ im Jahr 2015 mit 70 Prozent für „sehr wichtig“, Jahr für Jahr an Bedeutung verloren. Es hält nun bei 46 Prozent und liegt damit zwischen „geordnete Finanzen, Schuldenabbau“ und „Bürokratieabbau“.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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