18.09.2019 15:00 |

Tausende Besucher

Jeder Messestand möchte auf der Fafga auffallen

Rund 400 Aussteller werben auf der Gastronomie-Fachmesse Fafga in Innsbruck um die jährlich Tausenden Messebesucher. Diese kommen nicht nur, um Kontakte zu knüpfen, sondern suchen auch nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Um aus der Masse herauszustechen, wendet jeder Messestand andere Methoden an.

Bei den Tourismusschulen Villa Blanka setzt man darauf, das Talent der Schüler im „Schulrestaurant“ in Halle C zu präsentieren. „Jeden Tag gibt es ein neues Menü, zusammengestellt aus saisonalen und regionalen Produkten“, legt Obmann Franz Staggl das Konzept dar. Die Gerichte der Viertklässler, welchen man bei der Arbeit in der Küche durch ein Fenster zusehen kann, sollen die Tiroler „Kaderschmiede für heimische Betriebe“ im besten Licht darstellen.

Selbst ist der Kellner
So mancher Erstaussteller in Halle D (insgesamt sind heuer 60 zum ersten Mal dabei) geht kreativ an die Sache heran. So zum Beispiel Sebastian Wieland vom Start-up „TapGet“. Den Tischkicker, bei dem man in virtueller Realität spielen kann, bietet er gar nicht tatsächlich an. Das Angebot basiert jedoch auch auf Digitalisierung.

„Wir haben unser Produkt für unübersichtliche, große Biergärten und ähnliches entwickelt“, schildert Wieland. Per Handy und QR-Code können Gäste die Speisekarte abrufen, bestellen, bezahlen und Essen oder Getränke sogar selbst holen, wenn sie wollen. Auch nächstes Jahr möchte sich das Unternehmen wieder auf der Messe platzieren: „Da wir ein Innsbrucker Start-up sind, ist die Fachmesse für uns natürlich ein Heimspiel“.

Jeder könnte Kunde sein
Einige Messebesucher haben auch ihre Kinder dabei. Die meisten Kleinen kommen nicht am Stand des Kufsteiner Unternehmens „Greenstorm“ in Halle B.0 vorbei, ohne sich kurz in das kleine, elektrische Auto gesetzt zu haben. „Wir verleihen kostenlos E-Bikes und Elektroautos an Hotels“, erklärt Gerhard Pitschieler vom Vertrieb das Konzept, „wir erhalten im Gegenzug Gutscheine für nicht ausgebuchte Zimmer, die wir dann weiter vertreiben.“

Obwohl „Greenstorm“ bereits rund 3000 Hotelpartner zählt, lassen sich auf der Fafga immer wieder neue Kunden finden. Auch am Mittwoch und am Donnerstag nutzen die Anbieter noch intensiv die Chance, zukünftige Investoren anzuwerben.

Mirjana Mihajlovic
Mirjana Mihajlovic
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