Route ausgeweitet

Bub musste aussteigen: Zusätzlicher Bus kommt!

Nach der Aufregung um einen Buslenker, der einen achtjährigen Buben in seinem überfüllten Fahrzeug nicht mitnahm, hat nun der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) gemeinsam mit dem Betreiberunternehmen eine Lösung gefunden. Schon ab Mittwoch wird der nachfolgende Kurs 109 der Linie 458, die derzeit nur Purkersdorfer Schulen bedient, weiter bis zu den Schulstandorten Norbertinum und Sacre Coeur geführt. VOR dazu: „Unser Ansatz ist es nun, durch ein verbessertes Angebot die Schülerströme besser aufzuteilen und so für alle Schüler eine adäquate Schulfahrt zu ermöglichen.“

Wie berichtet, hatte der Busfahrer den Achtjährigen, der zusammen mit seinem Bruder (7) in den bis dato einzigen Bus in Richtung Schule eingestiegen war, kurzerhand wieder vor die Tür gesetzt. Der Grund: Das Fahrzeug sei voll. Laut VOR-Sprecher Georg Huemer hatte der Fahrer der Linie 458 wohl angenommen, dass der Schüler in den nächsten Bus, der nur eine Minute später kommen sollte, einsteigen würde. Das sei aber einem Kind jedenfalls „nicht zuzumuten“, zumal der Bub bei der Aktion auch von seinem älteren Bruder getrennt worden war.

Kurs 109 wird ausgeweitet
Jetzt liegt eine Lösung auf dem Tisch. Das Problem derzeit sei, dass der Kurs 107 der Linie 458, der direkt zu Norbertinum und Sacre Coeur geführt wird, stark ausgelastet ist, hieß es von VOR. Man will nun gegensteuern. Schon ab Mittwoch wird eine zusätzliche Direktverbindung zu den Schulen angeboten: Der bestehende Kurs 109 der Linie 458, der derzeit nur Purkersdorfer Schulen bedient, wird weiter bis zu den Schulstandorten Norbertinum und Sacre Coeur geführt: „Dieser Bus fährt einige Minuten nach dem überfüllten Bus (Kurs 107).“ Die aktuelle Fahrplanänderung werde zu einer Entspannung der Situation führen, ist man beim VOR sicher, weist jedoch auch darauf hin, dass weiterhin nicht für jeden Schüler zu jedem Zeitpunkt ein Sitzplatz garantiert werden kann.

Man sei sich außerdem bewusst, „dass gerade in der fraglichen Region massive Schülerströme zu verzeichnen sind“, teilte das Unternehmen mit: „Gerade deswegen haben wir in den letzten Jahren die Verbindungen zu den verschiedenen Schulstandorten gestärkt und werden bei Bedarf auch in Zukunft Adaptionen im Öffi-Angebot umsetzen.“

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