11.09.2019 08:00 |

Sommer 2019

Tiroler Bäderbilanz: Weniger Gäste, mehr Umsatz

Sommer, Sonne, Gästeminus: Trotz der enormen Hitzetage konnten Tirols Frei- und Erlebnisbäder nicht an den Rekordsommer des Vorjahres anknüpfen. Mit 2,5 Millionen Besucher im heurigen Sommer wurde ein leichtes Minus (4,3%) verzeichnet. Die gute Nachricht: Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Schnee im Mai, dadurch kein Badetag. Hitzewelle im Juni, kein einziges schönes Wochenende im Juli und viel Regen im August: So durchwachsen wie das Wetter in diesem Sommer war, so präsentiert sich auch die Badebilanz. Im langjährigen Schnitt sind 2,5 Mio. Besucher immer noch gut, und doch: In den Freibädern wurde im Vergleich zu 2018 ein Gästeminus von 5,27%, in den Erlebnisbädern von 3,16% verzeichnet. Die Aussagen der Bäderbetreiber sind deshalb wenig überraschend: 15 Betriebe (23%) schätzen ihre Situation schlechter, nur zehn besser als im Vorjahr ein.

Mehr Einzeleintritte
Auf der anderen Seite stieg der Umsatz, was weniger auf die leicht angestiegenen Eintrittspreise, als mehr auf die Hitzetage zurückzuführen ist. „Dadurch kamen viele Besucher, die keine Saisonkarte besitzen. Die Einzeleintritte sind gestiegen“, erklärt Ulrich Mayerhofer, Berufsgruppenobmann, der die Tiroler Bäder aufgrund der zahlreichen Bäume als echte Klimaoasen lobte.

Sehr gute Ergebnisse
Auch heuer wurde die IMAD-Marktforschung wieder für einen Bäder-Check engagiert. „Die Ergebnisse sind erfreulich“, betont Barbara Traweger-Ravanelli. Demnach ist Schwimmen auf Platz fünf der beliebtesten Sportarten der Tiroler. Der Großteil (61%) besucht ein Hallen-, Freibad oder einen Badesee aber zu Erholungszwecken. Die Weiterempfehlungsrate aus Sicht der 500 befragten Gäste liegt bei 8,8 von 10 Punkten, wobei 10 für sehr wahrscheinlich steht. Auch in Sachen Sauberkeit und Hygiene gab es sehr gute Noten. „98% der Sommerbadegäste fühlen sich zudem sehr sicher bis sicher“, erklärt Traweger-Ravanelli.

Keine tödlichen Unfälle
Liegen mag das auch an der Ausbildungsqualität, wie Bernhard Wanner, Fachgruppengeschäftsführer der Bäder, erklärt: „Das Personal ist bestens geschult, Sicherheit steht an oberster Stelle. In der Sommersaison 2019 hatten wir keinen tödlichen Badeunfall.“

Gesamtnote 1,6
Auch ein so genannter „Mystery-Check“, bei dem Tester unerkannt die Bäder überprüften, wurde durchgeführt. Mit einer Gesamtnote von 1,6 liegt man auch hier im sehr guten Bereich.

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