Und, wie gesagt, alles paletti bei den Steirern. Verglichen wurde die GKK mit der Gewerblichen (SVA) und der Öffentlich Bediensteten (BVA). Die GKK-Chefs haben offensichtlich kräftig auf die Preisbremse getreten. Ausverhandelte Mengenrabatte bei Laborleistungen haben eine Kostenersparnis von immerhin 9,25 Millionen Euro gebracht.
Vorbildliches Sparkonzept
So kostete ein "großes Blutbild" in der Steiermark 2,26 Euro und immerhin stolze 15,04 Euro bei der SVA. Eine schon ordentliche Differenz. "In Einzelfällen", recherchierten die Prüfer, "verrechneten Laborärzte sogar Privatpatienten geringere Honorare als etwa den großen Krankenversicherungsträgern". Und so gibt's – was selten genug passiert – Respekt und Anerkennung vom Bundesrechnungshof: Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse solle ihr Sparkonzept anderen Sozialversicherungen zur Verfügung stellen...
Einen "Wickel" hat's in der Regierungssitzung (wieder einmal) in Sachen Mindestsicherung gegeben. Da treten die Landesroten ja vehement für die 14-malige Auszahlung ein, während man in Restösterreich von lediglich zwölfmal ausgeht. "Urlaubs- und Weihnachtsgeld fürs Nichtstun", alteriert sich darüber ÖVP-Klubchef Christopher Drexler.
Postenschacher-Alarm bei "Regionale"
Postenschacher-Alarm schlugen am Montag die Landesgrünen. Das Kulturfestival "Regionale" würde zu einem Polit-Büro degradiert. Hintergrund: Die SPÖ wolle – gleich für zehn Jahre – einen Geschäftsführer einzementieren. Ein "Jahrzehnt-Vertrag" wäre ja auch wirklich eine im Kulturbereich grotesk bis unübliche Vorgangsweise gewesen. Doch es gibt Entwarnung: Die Regierung beschloss lediglich für fünf Jahre auszuschreiben, dazu mit einem Hearing und allem Pipapo...
Zum Schluss: Einen – im besten Sinn – bunten Hund der steirischen Polit-Szene zieht es in Richtung Bundeshauptstadt. Peter Bermann, beredter Öffentlichkeitsarbeiter (etwa bei Landesrat Gerhard Hirschmann,) wird in Zukunft Wissenschaftsministern Beatrix Karl – argumentativ – betreuen.
"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.