27.08.2019 13:55 |

Blick zurück

Der Weg zur Garage im Berg

Die Errichtung der Parkgaragen im Mönchsberg war Voraussetzung für die Installierung der Salzburger Fußgängerzone.

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Noch nach dem Zweiten Weltkrieg führte nicht nur der O-Bus durch Getreidegasse, über den Alten Markt und an der Kollegienkirche vorbei. Auch Residenzplatz und vor allem der Kapitelplatz wurden viele Jahre als Parkplatz genutzt.

Der erste Versuch, eine Fußgängerzone zu installieren (ab 9. Juli 1973) hatte gezeigt, wie dringend man eine große Parkgarage mitten in der Stadt brauchte.

Weil das Bundesdenkmalamt die ursprünglichen Garagen-Pläne unter Residenz-, Kapitel-, und Universitätsplatz beeinspruchte und man dort jahrelange archäologische Grabungsarbeiten befürchtete, entschied sich eine Planungsgesellschaft 1972 für eine Garage im Mönchsberg. Untersuchungen ergaben damals schon einen Bedarf von 4500 Parkplätzen, tatsächlich genehmigt und gebaut wurden 1500 (720 in der Nord-Garage, 780 in der Parkgarage Mitte).

Die Bauarbeiten begannen im Jänner 1974, die Eröffnung erfolgte am 19. Juli 1975. Schwere Eisentore am Fußgänger-Zugang zeigten, dass die Garage im Ernstfall auch als Bunker genutzt werden sollte.

Die Bauabrechnung ergab Kosten von 305.103.621,35 Schilling (22,17 Millionen Euro).

Die Parkgaragengesellschaft (zu 40 Prozent Land, 60 Prozent Stadt) finanzierte alles aus Eigenmitteln, 1995 hatte sich der Garagenbau amortisiert.

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