Beschwerde erhoben

Ort wehrt sich gegen Zuzug muslimischer Familie

Die niederösterreichische Marktgemeinde Weikendorf wehrt sich derzeit gegen den Hauskauf einer muslimischen Familie und wird Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht erheben. Nach dem positiven Bescheid für den Hauserwerb seitens der Grundverkehrsbehörde hatte der Bürgermeister in einer ersten Stellungnahme für großen Wirbel gesorgt. So erklärte der Stadtchef darin, „die unterschiedlichen Kulturkreise der islamischen sowie der westlichen Welt“ würden „in ihren Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuchen weit auseinanderliegen“. Dies ziehe sich bis ins gesellschaftspolitische Leben.

Die Grundverkehrsbehörde des Landes hatte in der Vorwoche den Kauf des Wohnhauses im Weikendorfer Ortsteil Dörfles durch die Familie aus Palästina bewilligt. Die Zustimmung wurde mit dem „dringenden Wohnbedürfnis der staatenlosen Erwerber“ begründet.

Beschwerde hat aufschiebende Wirkung
Der Bürgermeister von Weikendorf, Johann Zimmermann (ÖVP), kündigte daraufhin Rechtsmittel an. In einer Gemeindevorstandssitzung am Mittwochabend wurde dann entschieden, Beschwerde gegen die Genehmigung einzubringen. Dies habe nun aufschiebende Wirkung, bestätigte die Gemeinde. Der Beschluss soll laut „Kurier“ einstimmig gefallen sein. Von der Marktgemeinde gab es dazu auf Anfrage keine Auskunft.

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