16.08.2019 15:01 |

Soboth: Kontrollen

Geschwindigkeitsmessung bei Motorrädern schwierig

Drei tote Biker innerhalb von drei Wochen, Dutzende Raser auch auf vier Rädern - das war am Donnerstag der Anlass für eine intensive Kontrolle im Großraum Soboth - auf steirischer, Kärntner und slowenischer Seite. Dabei musste die Polizei erneut feststellen, wie schwierig es ist, Motorräder zu „blitzen“.

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Karl Sungi von der Polizei Deutschlandsberg hatte die Idee zur grenzüberschreitenden Schwerpunktkontrolle: „Wir haben gute Kontakte zur Polizei in Wolfsberg und den slowenischen Kollegen in Radlje ob Dravi. Am Vormittag und Nachmittag, jeweils für die Dauer von drei Stunden, wurde die Strecke über die Soboth, nach Lavamünd und über die slowenische Grenze genau unter die Lupe genommen.“

Aus steirischer Sicht - von den Kärntner und slowenischen Kollegen liegen keine Ergebnisse vor - wurden 38 Verkehrsteilnehmer, die meisten davon Motorradfahrer, wegen überhöhter Geschwindigkeit angezeigt. Ein Autofahrer und ein Biker waren mit mehr als 150 km/h unterwegs, worauf ihnen der Führerschein abgenommen wurde. Beide zeigten sich einsichtig. Eilig hätten sie es nicht gehabt . . .

Bei Motorrädern ist die Messung schwierig
In Abständen von einigen hundert Metern waren drei Polizeistreifen postiert, um Radarmessungen durchzuführen. Das hatte seinen guten Grund. Karl Sungi: „Das Prinzip einer Radarpistole ist, dass der Laserstrahl etwa auf ein Auto trifft, reflektiert wird und die Geschwindigkeit anzeigt. Dort funktioniert es, bei Motorrädern aber ist es aber schwierig, sie zu blitzen - vor allem, wenn sie in Schräglage in eine Kurve fahren. Dann geht die Reflexion irgendwo hin.“

Unter den angezeigten Bikern befanden sich auch einige Slowenen. Sie bevorzugen die Soboth, weil sie mit einer Geldstrafe davonkommen. Daheim wären sie für die Dauer von drei Monaten den Führerschein los.

Manfred Niederl
Manfred Niederl
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