12.08.2019 06:58 |

Transfer-Poker

Wöber zu Salzburg? Ramalho „sehr überrascht“

Ur-Rapidler Maximilian Wöber ist ein heißes Thema bei Serien-Meister Salzburg. Sein womöglich baldiger Ramalho forderte Neuzugänge, dachte aber nicht an seine Position. Der Brasilianer zeigt sich kämpferisch: „Konkurrenzkampf tut uns gut.“

„Ich denke schon, dass wir noch Spieler für die Champions League brauchen“, erklärte Salzburgs Abwehrchef Andre Ramalho erst vor wenigen Wochen. Da rechnete der 27-jährige Brasilianer aber nicht damit, dass die Bullen ausgerechnet auf seiner Innenverteidiger-Position aufrüsten wollen.

„Sind gut aufgestellt“
Ur-Rapidler Maximilian Wöber, der bis 2017 in Hütteldorf tätig war, aktuell beim FC Sevilla unter Vertrag steht, ist heißes Thema in der Mozartstadt. „Ich bin schon sehr überrascht, dass er im Gespräch ist“, machte die „Krone“ Ramalho, der beim 5:2 gegen den WAC beim ersten Gegentor nicht gut aussah, danach aber eine Toppartie ablieferte, auf das Interesse des Meisters am 21-Jährigen aufmerksam. „Ich finde, wir sind auf dieser Position gut aufgestellt.“

In der Tat hat Salzburg mit Ramalho, Jérôme Onguéné, Albert Vallci, Marin Pongracic und Jasper van der Werff fünf Optionen fürs Abwehrzentrum. Sollte Wöber tatsächlich an der Salzach aufschlagen, würde wohl einer aus dem Quintett (leihweise) gehen. Zumal mit Enock Mwepu ein zusätzlicher Aushilfs-Verteidiger zur Verfügung stünde.

„Das ist legitim“
„Wenn das Trainerteam denkt, dass wir einen Innenverteidiger brauchen, dann ist das legitim“, betont Ramalho, der keine Angst vor Wöber hat. „Der Konkurrenzkampf ist jetzt schon groß, tut jedem Spieler und der ganzen Mannschaft gut. Ich würde die Herausforderung natürlich annehmen.“

Christoph Nister, Kronen Zeitung

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