Mit 186,967 km/h stellte Andrea Iannone im Qualifying am Red Bull Ring 2016 MotoGP-Rekord auf. In puncto Topspeed hat der Italiener Andrea Dovizioso mit 356,7 km/h in Mugello aber neue Maßstäbe gesetzt.
Am heutigen Freitag brennen die fünf Motorrad-Klassen (MotoGP, Moto2, Moto 3, MotoE und RB Rookies Cup) am Red Bull Ring ihre ersten Trainingsrunden in den Asphalt - am Donnerstag war lediglich eine Streckenbesichtigung erlaubt, auf der schnellsten MotoGP-Strecke der Welt!
Seit 2016 hält die „Achterbahn“ in den steirischen Alpen den Rekord: Sieger Andrea Iannone jagte damals seine Ducati im Qualifying in 1:23,142 Minuten um die Strecke, damit erreichte der Italiener einen Durchschnittsspeed von 186,9 km/h. Und brach damit den Rekord von Phillip Island (Australien), der bei 182,1 km/h gestanden ist. Den Rekord in Sachen Topspeed hält Andrea Dovizioso (It) - der Ducati-Pilot kam in Mugello heuer auf unfassbare 356,7 km/h.
Mit den 500ccm-Rekorden aus den Siebziger- bis Neunziger-Jahre sind die heutigen Bestmarken allerdings nicht zu vergleichen: Der Engländer Barry Sheene donnerte 1977 auf Suzuki mit 217,370 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit (!) über die Hochgeschwindigkeitsstrecke im belgischen Spa. Mick Doohan erreichte am Hockenheimring 1992 immerhin 203,959 km/h im Schnitt. Und der vierfache Weltmeister aus Australien stellte 1994 am Salzburg-Ring auch die Österreich-Bestmarke auf - 194,420 km/h! Danach allerdings gab’s auf dem Kurs in Salzburg keine WM-Rennen mehr - zu gefährlich!
Heute haben die Kurse in der Motorrad-Königsklasse aus Sicherheitsgründen andere Streckenführungen - trotzdem erzielte Vorjahressieger Jorge Lorenzo in Spielberg einen Rennschnitt von 182,827 km/h. Beachtlich!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.