Das schöne Wetter ließ die Grazer am Wochenende in die grünen Oasen der Stadt strömen - doch am Vormittag danach regierte das Chaos. "Es war offenbar zu warm", kennt Martin Nigitz von den Wirtschaftsbetrieben die Schattenseiten des sonnigen Wetters.
Seit dem Frühlingsbeginn müssen Nigitz' Mannen auch am Wochenende ausrücken, um die Spuren rauschender Partynächte zu beseitigen. Am stärksten betroffen sind der Stadtpark, der Volks- und der Augarten, der Schloßberg sowie der Hilmteich. Aber auch kleinere Parkflächen sind vor den meist jugendlichen Vandalen nicht sicher. So wurde etwa der Oeverseepark in der Nacht von Samstag auf Sonntag verwüstet.
Sisyphus-Arbeit
Schier unglaublich, womit sich die Wirtschaftsbetriebe da bisweilen herumschlagen müssen: ein mit Waschpulver verunreinigter Stadtparkbrunnen, Mülltonnen, die vom Schloßberg geworfen werden, mutwillig zerstörte Laternen, ausgerissene Blumen, Vermüllung und Schmierereien (Bilder aus dem Stadtpark und vom Schloßberg siehe Infobox).
Es ist eine Sisyphus-Arbeit: Kaum ist alles in Ordnung gebracht, geht das üble Spiel von Neuem los. "Das ist natürlich demoralisierend", meint Nigitz. "Da die meisten dieser Schäden jedoch ungesühnt bleiben, muss die Stadt dafür aufkommen", stellt er klar.
von Ernst Grabenwarter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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