20.07.2019 09:00 |

Auch Tiroler betroffen

Mit Fake-Mails von UPC fischen Gauner nach Daten

Die Verschmelzung von T-Mobile und UPC zur neuen Marke Magenta – und vielleicht die damit bei manchen Kunden entstandene Verwirrung – nutzen nun offensichtlich Betrüger schamlos aus. Im Namen der früher eigenständigen Unternehmen gehen Kriminelle derzeit auf Datenfang. Auch viele Tiroler sind betroffen.

„Bitte wechseln Sie zu den neuen Maileinstellungen“, „Sie haben 98,9 Prozent des Datenbereichs Ihrer Mailbox verwendetet“ oder „Sie verwenden die alten Sicherheitseinstellung“: Diese und ähnliche Warnungen flattern derzeit in die digitalen Postfächer vieler Tiroler. Als vermeintliche Absender scheinen UPC oder T-Mobile auf. Damit Kunden etwa weiterhin Nachrichten empfangen können, werden sie auf eine gefälschte Website gelockt. „Wer der Anweisung folgt, wird Opfer eines Datendiebstahls“, warnen Computer-Experten. „Kriminelle erlangen Zugriff auf ein E-Mail-Konto und können es damit für Verbrechen nutzen.“

Erhöhte Vorsicht!
Dass die Nachrichten gefälscht sind, können Laien aber an nachfolgenden Punkten schnell erkennen:

  • Seriöse Firmen versenden nie E-Mails, in denen Kunden aufgefordert werden, auf einer fremden Webseite irgendwelche Zugangsdaten zu nennen.
  • Als Absendername scheint zum Beispiel „Upc Webmail“ auf. Die dazugehörige E-Mailadresse zeigt jedoch, dass diese Angabe falsch ist und die Nachricht von Unbekannten stammt.
  • Das Schreiben weist orthografische und grammatikalische Fehler auf.
  • Fahren Sie mit der Computer-Maus über den Link. So können Sie rasch herausfinden, auf welche Webseite Sie weitergeleitet werden.

„Seien Sie skeptisch“, raten Experten. Beim geringsten Zweifel sollten derartige Nachrichten sofort gelöscht werden.

Samuel Thurner
Samuel Thurner
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