19.07.2019 18:22 |

Identität geklärt

An Fels zerschellt: Absturz-Opfer aus Deutschland

Im Fall des Absturzes eines Kleinflugzeuges im Wettersteingebirge in der Nähe der Meilerhütte in Leutasch in Tirol mit drei Toten sind die Ermittler einen Schritt weitergekommen. Das Flugzeug hatte eine deutsche Kennung und war vom norditalienischen Montichiari aus gestartet. Die Ermittler gehen „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ davon aus, dass es sich bei den drei Toten um deutsche Staatsbürger handelt. Sie waren 72, 57 und 56 Jahre alt.

Das Kleinflugzeug hätte im deutschen Schwäbisch Hall landen sollen, so ein Polizeisprecher am Freitagnachmittag. Ob es sich bei den Insassen tatsächlich um jene drei Männer handelt, könne aber nur ein DNA-Abgleich sicherstellen, da die Leichen bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurden. Dies werde allerdings voraussichtlich erst Anfang kommender Woche der Fall sein.

Mittlerweile konnten die Untersuchungen an der Unfallstelle abgeschlossen werden, die Leichen wurden geborgen und die Wrackteile sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Sachverständigen. Die Klärung der Unfallursache werde jedenfalls noch längere Zeit in Anspruch nehmen, hieß es von der Exekutive.

Gegen Felswand gekracht
Das Kleinflugzeug war im Wettersteingebirge an einer Felswand zerschellt und sofort in Flammen aufgegangen. Der Absturz hatte sich auf rund 2300 Metern Höhe im Bereich der Leutascher Platt ereignet. Die Unglücksstelle war für die Einsatzkräfte nur schwer erreichbar.

Im Einsatz standen die Bergrettungen aus Seefeld und Leutasch, die Feuerwehren Leutasch, Unterleutasch und Seefeld sowie drei Notarzthubschrauber und der Polizeihubschrauber. Auch aus Bayern - die Absturzstelle liegt unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Garmisch-Partenkirchen - wurden die Einsatzkräfte durch einen Notarzt- und einen Polizeihubschrauber unterstützt.

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