12.07.2019 16:20

Semmering-Basistunnel

„Sandbrühe“: Keine chemischen Schadstoffe entdeckt

Nach den Verunreinigungen von Gewässern in Niederösterreich, die im Zuge der Arbeiten am Semmering-Basistunnel entstanden, liegen nun die Analyseergebnisse vor. Wie die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen berichtete, seien „keine chemischen Schadstoffe nachweisbar“. Gefahr für Menschen und Säugetiere gebe es nicht, eine Schädigung von Fischen in den betroffenen Bächen könne aber nicht ausgeschlossen werden.

Wie die Behörde via Aussendung mitteilte, sei die Trübung durch einen hohen Feststoffanteil - konkret feine Feststoffpartikel - verursacht worden. Dieser Anteil sei allerdings von Mittwoch auf Donnerstag „deutlich rückläufig“ gewesen - wie berichtet.

Schädigung von Fischen „nicht akut, sondern mittelfristig“
Mögliche Schädigungen von Fischen und Kleinstlebewesen könnten jedoch „weiterhin nicht ausgeschlossen werden“, hieß es weiter. Sie würden „nicht akut, sondern erst mittelfristig wirken“. Meldungen über Fischsterben würden bis dato aber nicht vorliegen, wurde betont.

Maßnahmen ergriffen
Mehrere Maßnahmen wurden seit dem Auftreten der Wassertrübung in Angriff genommen: „Um den Wassereintritt einzudämmen, wurde eine Betonplatte an jener Stelle positioniert, wo das Wasser in den Tunnel fließt. Aktuell werden Hohlräume, die mit Wasser gefüllt sind, mit Beton ausgegossen. Dadurch wird das Gebirge verfestigt und Wasserzutritte werden verhindert. Auf der Baustelle wird vermehrt Sand aus den Wasserabsetzbecken gebaggert und abtransportiert, damit weniger Sand in den Bach kommt“, hatten die ÖBB am Donnerstagnachmittag erklärt.

Weitere Analyseergebnisse wurden seitens der Bezirkshauptmannschaft für die kommende Woche in Aussicht gestellt.

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