28.06.2019 09:00 |

Verschärfungen

Lkw-Fahrverbote: Tirol schaltet einen Gang höher

Auch wenn der „bayrische Löwe“ brüllt und gemeinsam mit italienischen Frächtern beleidigt Briefe an die EU-Kommission schreibt: Tirol hält an seinen Fahrverboten fest und weitet sie sogar noch aus. Das ganze sei „unionsrechtskonform“, betonte der Landeschef und unterstrich die Einigkeit aller Parteien in Tirol. 

Nach seiner Rückkehr aus Brüssel berichtete LH Platter gestern dem Tiroler Verkehrsausschuss über die geplanten Maßnahmen. „Ich orte breite Zustimmung, der Kurs wird von allen getragen“, erklärte LH Günther Platter im Anschluss. Folgende Punkte sind nun geplant:

Vom Sektoralen Fahrverbot sind ab nächster Woche auch Lkw der Euroklasse 6 erfasst, aber nicht jene der allerneuesten Klasse 6D. Dies deshalb, um nicht Gefahr zu laufen, eine Einstweilige Verfügung der EU zu kassieren, die vielleicht das ganze System gekippt hätte. Start ist einer sechsmonatigen Übergangsfrist am 1. 1. 2020.

Euroklassen-Fahrverbot: Mit 1. Oktober sollen Euro 4-Lkw auf Autobahnen verboten werden und am 1. Jänner 2021 auch die Euro-5-Lkw. Ausgenommen sind hier die einheimischen Unternehmen.

Auch beim Nachtfahrverbot soll es ab 1. Oktober Verschärfungen geben.

Bei den Billigdiesel-Tankstellen in Fritzens und Innsbruck-Süd sind ab 1. August Ausfahrtssperren für Lkw geplant, nachdem hier die größten Probleme auftraten. Das Fahrverbot ist befristet auf zunächst ein halbes Jahr.

Pkw-Fahrverbote: Auch hier sind künftig Dosierungen angedacht, Details sollen in Kürze präsentiert werden.

Vollautomatisches Dosiersystem: Unabhängig von den Blockabfertigungen soll die Geschwindigkeit der Lkw bereits in Bayern reduziert werden, um Staus in Tirol zu verhindern.

„Es wird hitzige Tage geben“, sind sich LH Platter und Felipe bewusst. „Es wird rundgehen!“ Daher sei eine Geschlossenheit im eigenen Land wichtig, „denn es wird Anfeindungen geben!“

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