23.06.2019 10:20 |

Stammtischtour beendet

Wo es bei der steirischen Feuerwehr „brennt“

Das Schneechaos in der Obersteiermark führte es im Jänner einmal mehr vor Augen, wie wichtig die freiwilligen Helfer für Österreich sind. Das Thema Dienstfreistellung wird emotional diskutiert. Doch was brennt den Florianis noch unter den Nägeln? Antworten gaben die Feuerwehr-Stammtische in den vergangenen Monaten.

Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer tourte in seiner Funktion als Katastrophenschutzreferent durch alle Bezirke: Bei den Stammtischen wurden mit der Feuerwehr-Spitze um Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried viele Themen erörtert.

Neuer Anlauf für Mehrwehrsteuer-Befreiung
So wurde die Digitalisierung der Sirenenalarmierung (Kostenpunkt: 20 Millionen Euro) auf Schiene gebracht, die Umsetzung erfolgt bis 2025. Als Übergangslösung soll es Pager, die mit analogem und digitalem Signal funktionieren, geben.

Die Mehrwertsteuer-Befreiung für die Einsatzgeräte wurde von der alten Regierung abgelehnt, hier wird es einen neuen Anlauf geben. Widersinnig sei auch, dass Material, das bei Einsätzen in „fremden“ Gemeinden zerstört wurde, nicht ersetzt wird.

20.000 Euro für Lawinenkommissionen
Im Herbst wird sich Schickhofer der Anliegen von Bergrettung und Rotem Kreuz annehmen und eine neue Tour starten. Für die Lawinenkommissionen wird die Landesregierung übrigens am Donnerstag eine finanzielle Unterstützung für die Anschaffung von Ausrüstung von fast 20.000 Euro beschließen.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch
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