In der kleinen Werkstatt der TU-Spritsparer herrscht hektische Betriebsamkeit. Fieberhaft verpasst das 24 Mann und eine Frau starke Team dem "Fennek" (das Motor-Dreirad ist nach einem Wüstenfuchs benannt, der besonders wenig Wasser braucht) den letzten Schliff. Die Zeit drängt. Schon in zehn Tagen soll der Eco-Bolide beim Rollout in der alten Technik offiziell vorgestellt werden.
7.500 Arbeitsstunden investiert
Nur zwei Wochen später geht es dann weiter in Richtung Deutschland, wo das Team auf dem Lausitz-Ring am "Shell Eco-Marathon" teilnehmen wird. 7.500 Arbeitsstunden stecken in dem futuristisch anmutenden Gefährt, das der Konkurrenz das Fürchten lehren soll. "Wir gehen an die Grenzen des Machbaren", sagt Teamchef Fabian Köhler.
Und in der Tat, der "Fennek" ist Hightech pur: Angetrieben wird der Einsitzer von einem Elektromotor, der von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt wird. Die Außenform – die Aerodynamik beruht auf NASA-Know-How – wurde im Windkanal am TU-Institut für Strömungslehre und Wärmeübertragung entwickelt. "Die größte Herausforderung war, das Computermodell 1:1 auf den Asphalt zu bringen. Da hatten wir zu kämpfen!", so Köhler.
Ziel: bester Newcomer
Die Ziele für das Sprit-spar-Rennen sind ambitioniert: Heuer, beim ersten Antreten, will man bester Newcomer werden; spätestens in drei Jahren endgültig in der Weltspitze angekommen sein – da heißt es Vollgas geben. Oder nicht?!
Daten und Fakten
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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