10 Jahre ReVital:

Aktuelle Trends auf dem Weg zu weniger Müllbergen

Vor zehn Jahren startete die Initiative ReVital: Aussortierter Hausrat oder ausgediente Möbel werden gesammelt, repariert und günstig wiederverkauft. Der neue Hit auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft ist aber nun der „Reparaturbonus“: Herrichten wird gefördert.

Das Gegenteil der Wegwerfgesellschaft ist Kreislaufwirtschaft: Ausgedienter Hausrat wird von der Volkshilfe „aufgemöbelt“ und in ReVital-Shops verkauft. Rund 7600 Kleinwohnungen wurden seit Beginn dieser Initiative, die das Umweltressort des Landes OÖ und der Landesabfallverband vorantreiben, wieder komplett ausgestattet - so kann man sich die Bilanz des Warenumschlags in zehn Jahren am besten vorstellen.

Zehn Jahre Müllvermeidung
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Initiative ReVital wurden 6,5 Millionen Waren in den Wiederverkauf gebracht und 385 Menschen, die am Arbeitsmarkt schwer Fuß fassen, bekamen mit einem Arbeitsplatz im Rahmen der Shops oder Werkstätten einen Arbeitsplatz. Ausgediente, aber gut erhaltene Dinge und Geräte können übrigens in vielen Altstoffsammelzentren für diesen Zweck abgegeben werden.

Zuschuss für alten Fernseher
Neuerdings gibt es den „Reparaturbonus“: Wird der kaputte Fernseher von einem ausgewählten Fachbetrieb repariert, zahlt das Umweltressort einen Zuschuss: „Bisher wurden 3500 Förderungen ausbezahlt“, freut sich Umweltlandesrat Rudi Anschober über den Zuspruch.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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