Der Arzt soll Patienten insbesondere morphinhaltige Tabletten ohne medizinische Notwendigkeit verschrieben haben. Aufgeflogen war der Beschuldigte nach Aussagen von Drogenabhängigen, die behaupteten, dass sie die Mittel von ihm verschrieben bekommen hätten, wie Medien am Mittwoch berichteten. Aufgrund dieser Angaben hatte die Staatsanwaltschaft im Mai 2008 ihre Ermittlungen aufgenommen.
Im Laufe des Verfahrens habe sich der Verdacht gegen den Grazer erhärtet, erklärt Bacher. Dem Mediziner wird außerdem vorgeworfen, regelmäßig bei Rezepten von Privatpatienten vorgegeben zu haben, dass es sich um Kassenpatienten handelt. Dadurch habe der Arzt zusätzlich Ordinationsgebühren von der Krankenkasse bekommen. Ein Termin für die Verhandlung am Straflandesgericht Graz steht bisher noch nicht fest, so der Staatsanwalt.
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