Jetzt Einigung:

Ärzte wieder in Bereitschaft

Zuletzt waren in Niederösterreich hitzige Diskussionen rund um Wochenend-Bereitschaften von Ärzten entbrannt. Das Verwaltungsgericht hatte das derzeitige - für die Mediziner verpflichtende - System gekippt. Nun haben sich Land, Krankenkasse sowie die Ärztekammer zum Wohle der Patienten geeinigt.

Bis Anfang des Jahres galt ein verpflichtendes Bereitschaftssystem für niedergelassene Ärzte, um die Versorgung auch an Wochenenden zu gewährleisten. Doch dieses wurde im Jänner vom Verwaltungsgericht gekippt - seither versahen Mediziner ihren Dienst auf freiwilliger Basis. Das funktionierte allerdings nicht immer ohne Probleme. Erst kürzlich war Gänserndorf, bedingt durch einen Krankenstand, ohne Arzt. Die Folge: überfüllte Ambulanzen und teure Rettungseinsätze. Gestern präsentierte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nun eine Lösung: Die Bereitschaft an den Wochenenden sei für die Hausärzte zwar nach wie vor freiwillig. „Aber wir haben uns mit der Gebietskrankenkasse und der Ärztekammer auf eine Anhebung der Honorare geeinigt“, betont Mikl-Leitner.

Gleichzeitig werden die Bereitschaftszeiten aber von bisher zwölf auf sechs Stunden halbiert. Das neue System gilt ab dem 1. Juli und bringt für die Patienten mehr Übersichtlichkeit. Denn die Dienstzeiten werden nun landesweit auf 8 bis 14 Uhr vereinheitlicht. Neu: Auch niedergelassene Wahlärzte sollen sich nun für Bereitschaften melden können.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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