Die Analyse: "Es kann keinesfalls von Entwarnung gesprochen werden, denn einerseits liegt die Zahl der Fälle mit 204 noch immer deutlich über der des ersten Quartals 2008 (183), und zum anderen zeigen sich die Folgewirkungen am sehr deutlich gestiegenen Schuldenstand. Von 76 auf 231 Millionen, das ist schon heftig!", so Alfred Woschitz, Leiter der KSV-Insolvenzabteilung.
1.400 Arbeitsplätze betroffen
Übrigens: Nach Höhe der Schulden liegt die Steiermark heuer mit den 231 Millionen auf dem unrühmlichen ersten Platz. 1.400 Arbeitsplätze waren übrigens davon betroffen. Erwischt hat es heuer weniger die Kleinunternehmer, dafür mehr mittlere bis größer Betriebe.
In Sachen Privatkonkurse hat sich durch die Krise zunächst wenig verändert. Im ersten Quartal 2009 waren es 146 Menschen, die in die Insolvenz gerutscht sind, heuer sind es 156 (plus 7 Prozent). Woschitz ist allerdings davon überzeugt, dass in der Steiermark bei Schuldenregulierungsverfahren noch einiges ins Haus steht.
von Gerhard Felbinger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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