04.06.2019 17:21 |

Neues Bildungszentrum

Steirische Diözese baut die Grazer „Stadtkrone“ um

Im Grazer Priesterseminar soll ein Zentrum für Bildung, Kunst und Kultur entstehen. Menschen aller Konfessionen werden dort willkommen sein. Die Diözese will dafür 15 bis 20 Millionen Euro in die Hand nehmen. Im Zuge des Umbaus soll auch der Garten zugänglich gemacht werden. Am Dienstag wurde ein erstes Grobkonzept präsentiert.

„In fünf Jahren soll das Zentrum eröffnet werden“, sagte Walter Prügger, der Ressortleiter für Bildung, Kunst und Kultur der Diözese Graz-Seckau, am Dienstag schon voller Vorfreude. Laut Wirtschaftsdirektor Andreas Ehart wird noch im Sommer ein Architekturwettbewerb gestartet, bereits 2020 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Auch die Minoriten seien als Standort infrage gekommen, letztlich entschied man sich aber für die „Stadtkrone“, wie das Ensemble aus Domkirche, Mausoleum, Burg, Domherrenhof und Priesterseminar genannt wird.

Wunderschöner Garten
„Der ganze Stadtteil wird aufgewertet“, meinte Ehart. So soll der Vorplatz neu gestaltet werden, auch eine Gastronomie ist geplant. Und: Der bisher nicht zugängliche Garten des Priesterseminars - es ist einer der schönsten in der Murmetropole - soll durch einen Durchgang vom Freiheitsplatz geöffnet werden.

Regens Thorsten Schreiber betonte, dass das anno 1808 gegründete Priesterseminar bestehen bleibt, erinnerte aber auch daran, dass das Haus von den Jesuiten im 16. Jahrhundert als Kolleg erbaut wurde - „insofern folgen wir der Tradition“.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter
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