FF-Kommandant:

Weiter Wirbel um „Hitler-Huldigung“

Für erhitzte Gemüter sorgt der „Krone“-Bericht über ein Skandal-Posting des ehemaligen Ex-Feuerwehrkommandanten in Vorderweißenbach Karl M. Dieser hat in einer WhatsApp-Gruppe Hitler an seinem Geburtstag als „würdiges Geburtstagskind“ bezeichnet. Empört zeigt sich Neo-Landesrat Wolfgang Klinger.

„So ein Verhalten und solche Gedanken sind absolut abzulehnen. Das geht gar nicht. Deshalb gehört der Fall restlos aufgeklärt. Gut, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt“, reagiert Neo-Landesrat und Feuerwehrreferent Wolfgang Klinger (FPÖ) auf das Skandal-Posting des Vorderweißenbacher FF-Kameraden Karl M. schockiert. Klinger selbst will aber keine Konsequenzen ziehen. „Dies ist Sache des Landes- beziehungsweise Bezirkskommandos!“

„Bürgermeister ist Chef de Feuerwehr“
Allerdings putzt sich auch das Bezirkskommando beim Vorderweißenbacher Bürgermeister ab. „Es steht uns nicht zu über ihn zu urteilen. Der Bürgermeister vor Ort ist Chef der dortigen Feuerwehr“, meint etwa Johannes Enzenhofer, Bezirksfeuerwehrkommandant des Bezirks Urfahr-Umgebung. Für ihn ist aber klar, dass der jetzige Vorderweißenbacher FF-Chef Manfred Lummerstorfer alle notwendigen Schritte eingeleitet hat. „Es ist nicht richtig, dass er nichts unternommen hat“, erklärt Enzenhofer.

Niemand reagierte
Doch: Nach dem Skandal-Posting in der für alle Mitglieder offenen WhatsApp-Gruppe hatte niemand auf den Beitrag Maschers reagiert. Es gab auch keine Aufforderungen zum Löschen. Lummerstorfer, der bereits vor einem Jahr das Amt von M. übernahm, distanziert sich zwar vom Beitrag, reden darüber will er nicht. „Es laufen die Ermittlungen!“ M. selbst bereut das Posting und hofft, dass es zu keiner Anklage kommt.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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