Erfolgreich:

Niederösterreich mit vier Mann im EU-Parlament

Niederösterreich ist türkis! Mit einem Plus von 7,7 Prozent konnte die Volkspartei bei der EU-Wahl im Land zwischen Enns und Leitha besonders viel dazugewinnen. Mit dem Resultat, dass drei VP-Mandatare ins Europäische Parlament einziehen. Die SP konnte einen Sitz erobern, die anderen Parteien gingen leer aus.

Ein sattes Plus von 7,7 Prozent konnte die Volkspartei bei den EU-Wahlen in Niederösterreich einfahren. Mit jetzt 40,6 Prozent ließ die Fraktion die anderen Parteien weit hinter sich. Die Sozialdemokraten konnten sich mit 22 Prozent (minus 1%) den zweiten Platz sichern. Die Freiheitlichen liegen weiter konstant vor Grünen und Neos. Einige Wahldetails stechen heraus: Mit einem beinahe doppelt so hohen Zuwachs wie im Landesschnitt kann EU-Parlamentarier Lukas Mandl aufwarten, der in „seinem“ Gerasdorf ein Plus von knapp 14 Prozent einfuhr. Ähnlich auch Listenelfter Alexander Bernhuber: der junge Bauernbündler holte in seiner Heimat Kilb im Bezirk rekordverdächtige 61% für die VP. Die Volkspartei wird damit drei der sieben EU-Mandate mit Niederösterreichern besetzen können (siehe dazu auch Kommentar links). Günther Sidl holte der SP in Petzenkirchen-Bergland mit 37 Prozent souverän den ersten Platz. Bei den Freiheitlichen erhielt Harald Vilimsky in Niederösterreich 11.693 Vorzugsstimmen.

Mit beinahe 10.000 Stimmen knapp dahinter rangiert überraschend Heinz-Christian Strache, der zwischen Enns und Leitha somit mehr direkte Stimmen sammeln konnte, als Andreas Schieder von der SP-Bundesliste - siehe Seiten 8/9 unserer heutigen Printausgabe. Die blaue Spitzenkandiatin Vesna Schuster trugen lediglich 521 Niederösterreicher am Wahlzettel ein, sie wird den Sprung ins Europäische Parlament nicht schaffen. Die Grünen hatten bekanntlich keinen eigenen blau-gelben Kandidaten ins Rennen geschickt, bei den Neos erhielt Ulrich Mayer 91 Vorzugsstimmen (vorläufiges Endergebnis).Nur wenige rote Bastionen hielten Ein Blick auf die Bezirksergebnisse zeigt: Mit der Ausnahme der Statutarstädte St. Pölten und Wiener Neustadt konnte die Volkspartei die Landkarte in türkis tauchen. Stark punkteten die Roten vor allem im südlichen Niederösterreich, der SP-Spitzenwert von 50,3 Prozent wurde aber in Bärnkopf im Bezirk Zwettl verzeichnet. Neos und Grüne waren traditionell im Wiener Umland erfolgreich. Die Europapartie der ehemaligen Liste Pilz holte ihr bestes Ergebnis in Burg-Vöstenhof im Bezirk Mistelbach - allerdings auch hier nur magere 2,6 Prozent.

Lukas Lusetzky, Thomas Lauber & Josef Poyer, Kronen Zeitung

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